Tolle Sachen die das Leben schöner machen…

Hier gehts zum zweiten Teil von Tolle Sachen die das Leben schöner machen

Kult – Werbung!

Ich liebe Werbung, besonders wenn sie skurril ist, mich zum lachen bringt und / oder ich die Liedtexte mitsingen kann… Die kann ich mir auch immer am besten merken. Was ja angeblich gute Werbung ausmacht – es geht nicht um gut oder schlecht sondern sondern darum, dass sie überhaupt wahrgenommen wird.

Zott Sahnejoghurt

Erinnert sich noch jemand an diese Werbung für Joghurt?

«Vollbepackt mit tollen Sachen die das Leben schöner machen – hinein ins Weekend-Feeling!»

Daran angelehnt versuche ich mir jeden Tag etwas zu posten worüber ich mich freue oder etwas das mich zum Lachen bringt.

Ich sage jetzt nicht, dass ich auch tatsächlich jeden Tag etwas veröffentliche… da bin ich wahrscheinlich doch nicht genug diszipliniert. Eigentlich möchte ich schon regelmässiger schreiben, aber vielleicht ist einmal pro Woche ein realistischeres Ziel. Mal schauen..

 

Huhnglaublich!

poulet vous
Poulet-Vous?

Ich laufe jeden Tag an diesem wunderbaren Schild vom Guss in Bülach vorbei!

Update: Ich WUSSTE dass ich dieses Poulet-Vous auch schonmal irgendwo gesehen hatte… nach einigem Stöbern fand ich schliesslich diese GIGANTISCHE Werbung vor der Igeho 2011 in Basel (da war ich mit der Hotelfachschule – und das geniale «Poulet-Vous?» ist vermutlich das einzige was mir von dem Ausflug geblieben ist).

Nur dass sie dort noch um einiges dicker aufgetragen haben, aber seht selbst:

huhnglaublich
Igeho Basel 2011

Das Gesamtkunstwerk… gleich über dem Banner für www.besser-werben.ch … (Der Link funktioniert nicht… Möglicherweise haben sie nach dem Poulet-Debakel keine Aufträge mehr bekommen? Schade!)

 

Und hier noch einmal in voller Pracht:

huhnglaublich!
Huhnvorstellbar gut!

Ich weiss echt nicht, wo ich da anfangen soll… Ich würde das vermutlich genau so machen! Nur bin ich weder Grafiker noch Werbetexter – und dafür gibt es vermutlich einen Grund. Obwohl ich meine Einfälle jeweils wahnsinnig genial finde – wahrscheinlich sind sie nur eins: wahnsinnig. Dafür hat man ja dann Kollegen und Chefs, die einen bremsen können, wenn man mit so bekloppten Wortspielen wie «Huhniversum», «huhndertprozentig» und «Huhnglaublich», um sich wirft – ganz zu schweigen vom Hingucker schlechthin: dem Sternbild «straffer Hühnerschenkel» und der «Poulet-Galaxie»!

Gesponsert wird das Ganze neben Frifag (toller Werbespot «Freudiges Wiedersehen»!!) von Natura Güggeli – dem mobilen Pouletgrill. Sie sind sogar Marktführer und auch sonst sehr innovativ. Beispielsweise gibt es einen Fortsetzungskrimi namens «Hühnerfonds» (hier das PDF) in dem es um «Macht, Geld, Manipulation, die Hühnermafia und den Versuch geht, die Qualität der Schweizer Poulets zu unterwandern» des Unternehmers Stephan Pagnoncini.

Übrigens haben sie für ihr Gesamtkonzept 2010 den Marketing-Oscar erhalten! Es heisst ja es gibt nur Werbung. Und irgendwie ist das Ganze doch kultverdächtig, oder?

 

Pommersche

Die original Werbung mit dem langhaarigen Robin Hood-Verschnitt der Würste klaut habe ich leider nicht gefunden. Macht aber nix – die kann ich eh so gut wie auswendig.

pommersche
Pommersche Werbung
«Ja bitte?»
«Rügenwalder.»
«Teewurst?»
«Rügenwalder.»
«Diese hier?»
«Die mit der Mühle.»
«Wieviele?»
«Alle!»

 

Ich habe keine Ahnung wofür ich es brauchen könnte oder was es ist – aber ich will es trotzdem!

lemonhead
Kauf mich! Ich bin niedlich!

Wie gesagt – keine Ahnung was das ist. Ich nenne es «Lemonhead». Allerdings könnte es genausogut eine Ananas sein. Möglich wäre auch eine Art Pokémon… Oder Frankenstein – schliesslich kann man seinen Kopf mit einem Reissverschluss auf- und zumachen. Ich könnte dort also Stifte hineinlegen. Oder Make-Up. Oder Stricknadeln.

Auf jedenfall scheint es etwas zu sein, worin ich etwas anderes (vermutlich nutzloses) aufbewahren kann. Irgendetwas zwischen Behälter, Handtasche und Plüschtier. Egal – guckt, es hat Augen (die bewegen sich sogar je nachdem wie man es hält!), es ist knallgelb und es lacht – ich liebe es!

 

Sex und Röschti…

Wenn ich eine Frau im Dirndl und einen Mann mit einer Handorgel sehe denke ich an Berge, Älplermakkaroni und ewige (keusche) Liebe. Ich war dann ziemlich peinlich berührt als meine Erwartungen mit «Sex und Röschti – das isch’s gröschti» keineswegs bedient wurden…

röschti
Hmm… Röschti!:-)

Zur Beruhigung habe ich mir dann selber eine Röschti gemacht – mit Smiley versteht sich. Allerdings sieht es auch irgendwie ein bisschen gruselig aus… So im Stil von «Wenn Du mich nicht frisst, dann fresse ich Dich!» Tja… Was soll man darauf entgegnen? Poulet-Vous?

Plüscheinhörner!

Mal im Ernst: Welche Situation könnte nicht mit einem Schmuseschnuckelflauscheinhorn verbessert werden?

einhorn
Aaawwwww!

Guckt mal wie niedlich es guckt mit seinen pastellfarbigen Glitzeraugen! Und es hat ein Horn aus Funkelstoff womit es Wünsche erfüllen kann. Und wenn ihr ganz genau hinschaut könnt ihr sogar noch ein Smiley auf seinem putzigen Schnäuzchen erkennen!

Ist es nicht herzallerliebst?

Und es gehört mir – mir ganz allein! MUAHAHAHA!

unicorn pc

Hey Evil Lynn! Was wollen wir denn heute Abend machen?

Genau dasselbe wie jeden Abend, Einhorn. Wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reissen!

 

 

 

 

Frozen Merchandising

Gut – ich hab sogar während diesem Film geschluchzt und jenste Parallelen zu meinem Leben gezogen, aber ich hab sie offiziell auch nicht mehr alle. Ich finde den Film nicht mal speziell gut, ich bin zur Zeit einfach nah am Wasser gebaut wegen allen möglichen und noch eher unmöglichen Dingen.

Aber scheinbar ist der Film der ultimative Hit. Meine drei Nichten und sogar mein Neffe sind  absolut begeistert davon. Und wo man auch hinschaut: Frozen-Puppen, Frozen-T-Shirts, Frozen-Haarklammern, Frozen-BHs, Frozen-Toilettensitze, Frozen… egal was für ein Produkt es ist – es gibt BESTIMMT eine Frozen-Version davon. (Sehr unterhaltsamer Beitrag über einige der absurdesten Frozen-Artikel auf Englisch beispielsweise hier) Man kommt darum einfach nicht herum, egal wohin man geht, Frozen war bestimmt schon da. Hey wieder Mal so eine adaptierte 34er Regel… Wenn es existiert, gibt es eine Frozen-Adaption davon. Es gibt keine Ausnahmen! (Je länger ich darüber nachdenke desto weniger verschwimmt übrigens die Trennlinie zwischen diesem Beitrag und WTF?!? unklar… Egal, da muss ich wohl pragmatisch sein: Ich habe gesagt hier poste ich möglichst oft, also kommts hier rein.)

Das Problem ist, das einem das Frozen-Fieber einfach so überfällt. Man spaziert nichtsahnend durch die Strassen und BAM! da ist es wieder! Heute stöckelte ich gemütlich durch die Winterthurer-Altstadt und mir stachen diese Olaf-Rucksäcke (was zwar im Vergleich zu gewissen anderen Produkten ein relativ vernünftiger Artikel zu sein scheint) in die Augen…Wer mag eigentlich diesen bekloppten Schneemann? Ich glaube das ist mit Abstand der nervigste, hässlichste und dümmste (von Disney vermutlich als sympathisch beabsichtigte) Nebencharakter den ich je gesehen habe.

Eindeutig ein Fall für: So schlecht, dass es schon fast wieder gut ist. Ich fand das dermassen hässlich und somit lustig, dass ich meiner Schwester einen kaufen wollte. Aber die kosten doch glatt über 40 Franken! Ein bisschen teuer für einen schlechten Spass… Zum Glück kann ich davon ganz einfach ein Foto machen und es gratis mit mir herumtragen.

Et voilà:

olaf - so bad it's good again klein
Olaf ohne Ende.

 

Kinder, Bahnhof, Zoo.

eingang bahnhofsunterführung
Eingang in eine Welt, wo sich Löwen, Vogelspinnen und Haie gute Nacht sagen…

Es war früher immer mein Traum, auch einmal eine Bahnhofunterführung mitzugestalten. Der hat sich zwar nie erfüllt, aber immerhin kann ich jetzt das Werk anderer jungen Talenten tagtäglich bewundern.

Eine Bahnhofunterführung ist der ultimative Ort des Vorbeirennens und der Unaufmerksamkeit: überhaupt nicht dafür geschaffen,

bahnhofunterführung
Der Urwald ist ganz nah!

sich darin aufzuhalten und etwas zu betrachten. Sie sind eigentlich nur dazu da, um von A nach B zu kommen. Möglichst schnell (ich bin schliesslich ständig im Stress, muss arbeiten gehen, also ja den Zug nicht verpassen, husch husch… in Frankreich sagt man zu diesem getriebenen Lebensrythmus glaube ich métro-boulot-dodo (Metro-Arbeit-Schlaf).

Neben den vielen Nachteilen, die Krücken mit sich bringen, ist das vielleicht ein Vorteil. Man wird zur Langsamkeit gewzungen und ein kleines Wunder passiert: Auf einmal nimmt man seine Umgebung wahr. Ganz gewöhnliche Dinge, an denen ich normalerweise schnurstracks vorbeigelaufen wäre, fallen mir plötzlich ins Auge. Wie zum Beispiel diese Zeichnungen…

bahnunterführung2
Aaaawww… guckt Mal die kleinen Schnecken!

Ich habe keine Ahnung wie oft ich schon daran vorbeigehetzt bin ohne auch nur zu bemerken, dass diese Betonwände alles andere als das übliche trübe Grau in Grau ziert. Aber jetzt wo ich gezwungen bin ab und zu eine Pause einzulegen, freue ich mich wie ein kleines Kind an den vielen Tieren.

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Und das ist meine Lieblingsqualle!:-)

 

 

 

 

 

 

Foodpairing Mal Besser

Es gibt perfekte, mundwässernde Lebensmittel-Kombinationen… (Wir können das auch Foodpairing nennen, das klingt cooler.) Ich bin physikalisch und chemisch nicht bewandert genug, um zu erklären, wie das genau funktioniert. Ausserdem gibt es – wie bei allem – verschiedene Theorien. Kurz: Es scheint gewisse Lebensmittel zu geben, die besonders gut zusammenpassen was Geschmack und Textur angeht:

malbesser
Malbuner Werbung am Hauptbahnhof…

Klassiker sind Erdbeeren und Sahne, Rohschinken und Melone, Cervelat und Bürli, Schokolade und Nüsse, Älplermakronen mit Apfelmus, Milch und Kakao, Rosmarin und Poulet(Vous)Fleisch, Schimmelkäse und Süsswein, dunkle Schokolade mit Salz, Kartoffeln und Muskatnuss…

Dann gibt es auch noch Kombinationen, die auf uns (heute) noch eher ungewöhnlich wirken und auf die wir spontan vermutlich nicht kommen würden. Speck und Schokolade, Vanille und Fenchel, weisse Schokolade und Kaviar, Apfel und Lachs, Ananas und Roquefort, Schokolade und Pfeffer, Olivenöl und Eiscreme, Wassermelone und schwarzer Pfeffer, Oliven und weisse Schokolade, Erdnussbutter und Foie Gras…

malbuner
Tja… Mal Besser. Mal Buner.

Was lernen wir daraus?

  1. Schokolade passt eigentlich zu allem. Immer.
  2. Die erste Malbuner-Werbung mit dem Schinken und den Gipfeli gehört definitiv zu den etablierten Geschmackskombinationen. (Über die Ästhetik des Plakats kann man sich jetzt streiten…)
  3. Die zweite Malbuner-Werbung mit der Kombination des Malbunerli (Salami-Fleischriegel) und Gummibärchen ist definitiv… gewöhnungsbedürftig und fällt möglicherweise in die Kategorie: Experimentelles Foodpairing.

Bisher habe ich noch nie versucht, Gummibärchen mit Fleisch zu kombinieren. Allerdings liebe ich Speck und Schokolade, Schokolade und Pfeffer, Schokolade mit Ziegenkäse und… wahrscheinlich noch jede Menge anderer abstruser Dinge, die viele nicht essen würden. Vielleicht sollte ich es ja mal im Selbstversuch testen. Bericht folgt.

 

Schokolade von Original Beans

Im Moment ist das meine absolute Lieblingsschokolade! Besonders die Couverture Beni Wild Harvest 66% aus Bolivien hat es mir angetan.

Letztes Jahr war es noch recht schwierig, Original Beans in der Schweiz zu finden. Man kann zwar auf der Homepage von Original Beans gezielt nach Läden in der Umgebung suchen, aber die Auswahl ist zur Zeit noch bescheiden. Da sie jedoch dieses Jahr vermehrt auf den Schweizer Markt expandieren, kann man ihre Produkte mittlerweile problemlos bei Egli Biofachgeschäft, Reformhaus Müller und im Changemaker erwerben.

Im Changemaker gibts übrigens auch Taucherli-Schokolade – und diese wunderschöne Walnussholz-Tastatur von Orée. Die ist noch auf meiner Wunschliste. Das Material fühlt sich so gut an unter den Fingern, dass die noch dreimal schneller und lieber über die Tastatur fliegen… Herrlich!

original beans
Diese Art von Post öffne ich am liebsten!

Im Online-Shop von Original Beans können alle Produkte direkt bestellt werden – was mich besonders gefreut hat, da man auch als Privatperson 2kg Couverture erstehen kann. Aber nicht nur Privatpersonen, auch die Profis schwärmen von der fairen Schokolade und verraten leckere Rezepte.

Zuerst ging leider etwas schief bei meiner Bestellung. Da die Versandkosten in die Schweiz meistens sehr viel höher sind als an das grenznahe Deutschland hat meine Schwester dort ein Postfach eröffnet, welches ich auch gerne benutze. Die Post hat irgendetwas verwechselt und meine Bestellung wurde wieder zu Original Beans zurückgeschickt.

Ich war sehr zufrieden mit dem Kundenservice der sich sofort charmant und kompetent um mein Anliegen kümmerte und dafür sorgte, dass die Schokolade schnellstmöglichst den Weg zu mir fand! Chapeau!

Ganz abgesehen vom fantastischen Geschmack der Schokolade unterstützt Original Beans verschiedene Umweltprojekte und wirbt mit: Jede Tafel – Ein Baum! was bedeutet, dass entweder ein Baum gepflanzt oder erhalten wird und somit auch auf die Biodiversität erhalten wird. Ich habe mich hier negativ zu Aufforstungsprojekten geäussert, doch das vom Niederländer Philipp Kauffmann gegründete Unternehmen Original Beans scheint nicht nur eine wirklich nachhaltige Philosophie zu vertreten sondern auch tatsächlich umzusetzen. Neben dem Schutz der Kakaopflanzen die am Anfang der exklusiven Schokolade steht auch der Umweltschutz und die soziale Verantwortung im Mittelpunkt. Mehr darüber findet ihr hier.

Geschmacklich überzeugende, wunderschön verpackte und umweltverträgliche Schokolade. Es gibt viele Gründe Original Beans zu lieben, die man aber ganz einfach zusammenfassen kann: Grandiose Schokolade!

 

e!
E!

Am Anfang war das E!

Als ich gestern nach Hause krückte (dabei schaue ich meist auf den Boden um allfälligen Unebenheiten auszuweichen) fiel mein Blick auf dieses E am Boden. E wie ich! Woraus es genau bestand kann ich nicht sagen, ich vermute ein zufällig in dieser Form gefaltetes und fallengelassenes Kaugummipapier. Irgendwie hat es mich gefreut.

Vielleicht ist es auch ein E wie Er (das kleine schwänzelnde Ende könnte darauf hinweisen…!) Uuuuh… wer weiss was mich in den nächsten Tagen noch alles E wie Erwartet!

 

 

 

Die fabelhafte Riesen-Karotte von Satoe Tone

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Die fabelhafte Riesen-Karotte von Satoe Tone.

Ich fand dieses Buch bei meiner Nichte und meinem Neffen. Dank Ihrer Mutter sprechen sie fliessend Japanisch – davon verstehe ich leider so gut wie gar nichts. Ich habe zwar in Bordeaux einen Sprachkurs in Japanisch besucht, aber ich hatte schon Probleme Französisch zu verstehen… Immer Mal wieder packt mich die Lust, irgendwann Japanisch zu beherrschen und ich fange an die beiden Alphabete (Hiragana und Katakana) der japanischen Zeichen zu lernen… und dann höre ich wieder damit auf.

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Intro Yumeiro Patissiere.

Schade eigentlich, denn die Sprache und die Kultur faszinieren mich immer wieder. Gut, wahrscheinlich ist Mila Superstar (wer könnte je das Theme vergessen? … «Mila kann fliegen wie die Schwalben über Fujiama» ) oder Yumeiro Pâtissière (die gehört nicht zu meinen Kindheitserinnerungen sondern ist eine Entdeckung der letzten drei Jahre… eine Serie für kleine Mädchen, von Anfang bis Ende… und ich liebe sie…) keine representative Darstellung der japanischen Gesellschaft, aber ich mochte sie trotzdem. Die Kickers gehörten eindeutig zu meinen Helden, sowie das Super TrioLady Oscar und auch Georgie mochte ich sehr gerne. Vor etwa zwei Jahren habe ich mir Georgie von Anfang bis Ende angesehen – und schockiert festgestellt, dass es ein wirklich überraschendes und ziemlich schreckliches, teilweise sogar tödliches Ende nimmt. Möglicherweise lag es daran, dass die Serie hierzulande nie bis zum Ende ausgestrahlt wurde… Auch Mila entfernt sich je erfolgreicher sie wird desto weiter von dem, was wir als unbeschwerte Kinderunterhaltung am Vormittag ansehen würden.

Und wieder Mal bin ich total vom Thema abgeschweift… Eigentlich wollte ich nur erzählen, dass ich das Kinderbuch «Die fabelhafte Riesen-Karotte» wunderschön finde – und die Illustratorin Satoe Tone eine japanische Grafikern ist (und natürlich nicht das geringste mit den oben genannten Animes zu tun hat). Die Geschichte ist schön, aber die Bilder sind… unbeschreiblich. Tatsächlich fehlen mir die Worte. Sanft, schön, fantastisch, schelmisch, detailliert, berührend, weit, traumwandlerisch, liebenswert, warmherzig, poetisch…

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Flauschige weisse Hasen die auf der Riesen-Karotte herumspazieren.

Aber seht selbst:

Satoe Tone hat auch schon andere Kinderbücher illustriert, darunter eins das auf Französisch verlegt wurde und «Du chocolat pour toi» heisst… Ungewöhnlich, da es keine Geschichte im eigentlichen Sinn enthält, sondern ein Rezept grafisch darstellt – mit demselben unverwechselbaren weichen Stil, die auch ihre anderen Bücher auszeichnet. Auch einer der weissen Hasen ist wieder mit dabei. Ich muss mich mal in den Bücherläden umsehen, ob ich es irgendwo finde.

Update:

Ich habe das Buch «Du chocolat pour toi» nun gekauft und es ist wirklich sehr «härzig» (ein besserer Ausdruck fällt mir beim besten Willen nicht ein). Abgesehen davon enthält es ein interessantes Rezept für eine richtige Chocolat Chaud Épais, das ich unbedingt ausprobieren muss!

Et voilà eine Impression:

chocolatchaudpourtoi
Auf auf ihr Schokoladentäfelchen! – Ab in die warme Milch mit euch!

anonyme köche logo

 

Anonyme Köche

Auf diesen Blog von Claudio del Principe, Autor mehrer Kochbücher, bin ich kürzlich gestossen und ich fand das Logo toll!:) Entworfen wurde von seinem allerbesten Freund und Grafiker Patrick Widmer entworfen.

Lesezeichen ist gesetzt, mal sehen was mich von seinen Rezepten zum Nachkochen inspiriert. Lesezeichen setzen ist ein Hobby von mir. In 95% der Fälle benutze ich sie nachher gar nicht… eigentlich bescheuert, aber … ich habe doch immer die irre Überzeugung, dass ich die Seite mit all ihren Tipps, Tricks, Techniken und Rezepten jetzt beherrsche und besitze und sie mir nieeeemand mehr wegnehmen kann.

 

Sich über den Erfolg von jemand anderem freuen

business breakfast facebook
Facbeook Seite von Business Breakfast.

Was lange währt wird endlich gut!

Soeben habe ich erfahren, dass Mathias Ruch sein Projekt mit dem damaligen Arbeitstitel Business Breakfast unter dem Titel «Schrank ohne Spiegel» veröffentlicht hat!

Ich hatte ihn 2011 interviewt (falls es euch interessiert, könnt ihr den vollständigen Artikel unter Bestseller 2.0. lesen) und fand die Idee, einen Roman, bei dem die Leser online Einfluss darauf nehmen können, faszinierend.

In einem Forum konnten sich die SupporterInnen die neuesten Leseproben ansehen und hatten auch die Möglichkeit dazu ein Feedback abzugeben so dass ein aktiver Austausch zwischen Autor und LeserIn entstand.

Ich bin schon sehr gespannt auf dieses ganz spezielle Buch, das ich nun bald in den Händen halten werde! Und ich freue mich sehr für Mathias, dass er seine Idee umsetzen konnte und wünsche ihm weiterhin viel Erfolg!

 

Tag der Milch

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Plakat für den Tag der Milch 2016. Vorschlag der 6. Klässler aus der Schule Silenen.

Wusstet ihr, dass es einen «Tag der Milch» gibt? Naja spätestens jetzt wisst ihr es. Der 16. April wurde zum Tag der Milch auserkoren und der wird in vielen Städten der Schweiz gefeiert – in Neuchâtel gibts sogar eine grosse Milch-Party mit Milchausschank, einem Konzert und der Preisverleihung für das beste Milch-Plakat.

Swissmilk hat nämlich landesweit Schülerinnen und Schüler dazu eingeladen, an einem Plakat-Wettbewerb teilzunehmen, in dem verschiedene Beiträge entstanden sind. Ihr könnt hier bis zum 13. April für Euren Favoriten abstimmen und dabei eins von zehn iPad Air 2 gewinnen. Mein Favorit:

 

Migros Kinder und ein Garten Eden im Mini-Format

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Mini Garten der Migros!

Ich liebe alles was klein und knuffig ist! Zufälligerweise habe ich diese winzigen Gärtchen im DO-IT & Garden der Migros in Bachenbülach entdeckt.

Ich bin sowieso ein Migros-Kind… so bin ich gross geworden und die haben eh die bessere Werbung! Für alle Nicht-Schweizer: Bei uns gibt es zwei grosse Supermarktketten, die gemeinsam mit Abstand beinahe den ganzen Markt ausmachen und die Bevölkerung in zwei Lager sprengt; Migros und Coop.

Ganze nennt sich Mini-Gardening und verspricht jedem seine eigene kleine Oase für zu Hause zu basteln. Das könnte sich wohl zu einem Trend entwickeln… Ich weiss nicht mehr wie das heisst, aber es gab doch auch schon für gestresste Büroangestellte so kleine Sandkasten in denen sie herumrechen und sich dabei in asiatischer Manier entspannen konnten (oder so). Ich finds jedenfalls sehr härzig!

Eine Hundeleine für zwei

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Eine Hundeleine für zwei.

Diese überaus praktische Leine für zweibeinige Besitzer von mindestens zwei Vierbeinern habe ich heute zufälligerweise in Barcelona gesehen.

 

 

 

Und wie gesagt… ich bin halt auch noch ein Migros-Kind!

 

Fortsetzung: Tolle Sachen die das Leben schöner machen II

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Premiers pas à l'Ecole Hôtelière de Paslosanne

Une décision entre recettes de macarons et formules mathématiques…

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Les Couleurs Sucrées à Bordeaux.

C’était pendant mon année en tant qu›étudiante Erasmus à Bordeaux que j’ai décidé de changer des études. Je ne me voyais pas en érudite tout la journée derrière des livres dans une grande bibliothèque. Je voulais changer pour un métier dans l’hôtellerie-restauration où je travaillais pendant plusieurs ans en tant que serveuse pour financer mes études à l’université.

A Bordeaux pour la tout première fois je mangeais de Macarons – et je n’arrivais pas à en produire à la maison! Quoique je faisais, avec n’importe quel livre je travaillais, je n’y arrivais pas. Je n’avais pas trop l’habitude de ne pas arriver à faire une sucrerie du coup ça m’embettait pas mal.

J’entrais – toute nerveuse – dans la petite pâtisserie / salon de thé «Les Couleurs Sucrées» qui m’attirait particulièrement afin de demander si je pouvais éventuellement travailler chez eux pour apprendre leur savoir-faire. La patronne, après un temps de reflexion, m’acceptait et m’apprenait à faire quelques recettes – dont les fameux macarons.

macarons
Des casses-têtes ces macarons…

Plus tard j’ai appris qu’il y a deux milles façons à faire des macarons – évidemment. Néanmoins avec sa recette je les réuissais. Et je tiens toujours beaucoup au carnet de recette que je tenais quand j’étais chez elle. Je lui dois beaucoup. Entre outre aussi une affinité pour les thés et une très belle recette de financier thé vert et griottes. Pour moi l’idée de faire un gâteau avec un thé était complètement nouveau – et je crois je trouvais ça très bizarre (on se rapelle que je suis Suisse ALLEMANDE!;-) ). Néanmoins ce financier était si léger et les griottes lui donnaient une très belle côté fruité. Une révélation! La patronne se connaissait bien avec la culture japonaise et me faisait goûter du thé matcha – depuis je l’aime beaucoup aussi. Je suis toujours reconnaissante de l’avoir connu, même si sa boutique a fermé malheureusement – ce que je viens d’apprendre.

Quand je retournais en Suisse ma décision était déjà prise de changer des études, sauf que j’hésitais entre une apprentissage comme pâtissière et un diplôme hôtelière-restauratrice. A la fin j’ai décidé – entre outre parce que les conseilliers d’orientation professionnelle qu’avec un Bachelor de l’université en poche ça ferait plus de sense de faire quelque chose plus ouverte et générale – pour l’école hôtelière.

J’avais même fait un tableau… Il y a tant des écoles hôtelières en Suisse… (ce ne sont pas toutes) Mais laquelle choisir?

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Ma comparaison des Ecoles Hôtelières en Suisse en 2010 (oui, très suisse allemande de faire ça!)

A la fin ma décision était quand même intuitive. Ca m’arrive souvent. Je me prépare rationellement et pour en finir c’est quand même une décision comme nous disons en allemand «venant du ventre».

Après l’avoir fini – même si j’ai des points critiques – c’est une bonne école avec une formation solide. J’y étais LA Suisse Allemande (il y avait une autre fille de ma volée qui venait du Valais – mais elle était complètement bilingue) et j’étais toujours un peu à côté de la planche. (Je me plains souvent que tout dans ma vie est complêtement inprédictable et à quel point ce fait est fatiguant; mais ça au moins semble être une constante dans ma vie.) Je n’ai jamais perdu mon goût pour et une préférence pour la pâtisserie et je restais tranchée entre les cette passion et l’école hôtelière (qui est en Suisse une école supérieure des métiers d’hôtellerie-restauration ou les étudiant(e)s sont formée afin de devenir des cadres; dont viennent  les formules mathématiques mentionnées au-dessus si jamais vous vous êtes posé la question!;-) ) pendant toutes mes études. Evidemment je faisais mes stages dans la pâtisserie… Et la chocolaterie que je decouvrais qu’à Genève.

 

Chocolats ou chocolats…? Le Röschtigraben tranche la Suisse…

Pas que j’aimais pas le chocolat auparavent (en fait je viens de relire mes journals de quand j’avais 12 ou 13 ans et déjà là je disais que mon péché-mignon étaient les pâtisseries et le chocolat). Mais je ne connaissais pas vraiment le chocolat. Je savais faire une mousse au chocolat, des brownies et des cookies au pépites du chocolat. Mais les chocolats que je pouvais acheter en boutique m’ennuyaient profondément.

Chaque fois j’étais déçue. Ils étaient jolis, mais un peu gros pour mon petit bec. En plus il y avait la même palette des goûts partout – la même présentation aussi. Ce n’est pas que je les trouvais mauvais, mais peu inspirants et différents de ce qu’on pouvait acheter au supermarché pour une fraction du prix.

Comme déjà dit, je suis Suisse Allemande à la base. Ca veut dire que si moi – ou quelqu’un qui me faisait un cadeau chocolaté – j’achetais du «bon et cher» chocolat  on allait chez Sprüngli ou peut-être encore Läderach. (Et comme on sait ce qui est cher n’est pas forcément bon et l’envers…) D’ailleurs je viens de regarder leurs homepages et j’ai beaucoup de respect pour leur innovation et je trouve leur marketing est très malin et attirant. Néanmoins ce sont tous les deux des boîtes un peu trop grandes pour être encore vraiment dans l’artisanal traditionnel qu’on l’imagine. Bon bref, en Suisse Alémanique à l’époque ce que vous voyez en vitrine en ce qui concerne le chocolat est probablement un résumé de ça:

richemont - schweizer confiserie
Le livre «Confiserie Suisse» de l’Ecole Professionnelle de Richemont à Lucerne.

Et vous savez quoi? Dans la plupart des confiseries suisse alémaniques c’est toujours une déclination de ces recettes de ce fameux ouvrage classique et standard de l’école professionnelle de Richemont.

Aussi dans les confiseries que je fréquentais à part de ces deux grands: Partout les mêmes formes et les mêmes goûts. Je trouvais cette déclinaison traditionelle du chocolat mélangé avec de noix, caramel, massepain  et des eaux de vie ennuyeuse.

En plus ils étaient et sont très souvent fabriqués à l’aide des boules creuses. Là je trouve que la coque est souvent trop épaisse ce qui fait que le chocolat ne fond pas aussi bien et délicatement dans la bouche qu’avec des autres manières de faire.

Petite note sur ces fameux boules creuses qui étaient d’ailleurs dévéloppé en premier par Läderach. C’est quand même intéressant: Si ça vous intéresse lisez leurs notes historiques d’entreprise: Läderach Histoire.) Ces boules creuses ont revolutionné la production des chocolats car ils ont simplifié le travail du confiseur-chocolatier beaucoup et permettent une production beaucoup plus vite. Une production rationalisée – au détriment du savoir-faire, si j’ose le dire.

Car vous pouvez faire vos bonbons chocolats assez facilement vous même avec ces boules creues préfabriqués. Aujourd’hui on peut en acheter même aux supermarchés – surtout avant Noël pour la fabrication facile des chocolats «maison».

A Genève mon maître de stage m’a dit cette phrase culte qui m’a fait beaucoup rire (je crois c’était aussi par rapport au packaging – car Zürich – à part des recettes standards – c’est l’univers des nœuds en couleurs aux tons pastel, des roses roses en massepain et de l’écriture creuse):

«Ce n’est pas forcément mauvais – c’est (juste) Suisse Allemand!»

Heureuxement aujourd’hui – a part de ces classiques toujours assez omniprésent – il y a de plus en plus des confiseurs-chocolatiers en Suisse Alémanique qui inventent, osent, jouent avec les goûts et textures… J’ai parlé dans un autre article de Max Chocolatier ou Honold (qui à part de ses pralines classiques a fait des chocolats très intéressants et innovatives; en plus j’aime beaucoup leur idée des tablettes rondes!), Schmid Art Café à Bâle (aussi des pâtisseries plus que parfaits!), Casa Nobile à Berne ou aussi Beschle de Bâle (j’aime surtout leur plaques de chocolat – entre outre celle au thé vert matcha! – et leur packaging magnifique). Bon il y a certainement encore beaucoup d’autres, mais ce sont ceux-là qui me viennent en tête en premier.

Bon, en fait ce que je voulais dire c’est si je serais restée à Zürich, je ne crois pas que j’aurais découvert cet Art du chocolat que j’adore beaucoup aujourd’hui. Et si des fois je me dis que j’ai fait la mauvaise décision de venir à cette Ecole Hôtelière, je pense à ça et là j’aurais beaucoup raté de très beau dans ma vie.

 

«Etre ou Paraître» – ou l’Ecole Hôtelière de Paslosanne

L’apparence est tellement importante en hôtellerie-restauration qu’on oublie souvent ce qui compte vraiment dans la vie: l’Etre. L’Etre le remportera toujours sur le Paraître!

Une des premières expériences à l’Ecole Hôtelière (c’est un peu comme au militaire j’imagine) était la visite du tailleur qui faisait des uniformes à chacun et à chacune. Nous avions des tailleurs d’un bleu sombre, deux vestes, deux pantalons (ou un pantalon et une jupe) et cinq chemises blanches. Et – très important: une cravate pour les messieurs et un fou(-)lard pour les demoiselles. Même si c’était adapté à nos tailles individuels il avait peu des gens vraiment contents avec leur nouveau apparence.

Mais évidemment c’est important: la présentation. Etre bien coiffée, maquillée, souriante, compétent et «au service». Au premier semestre on avait même des ateliers afin d’apprendre tout ça.

Ca me rapelait drôlement mon tout premier travail dans une chaîne des restaurants américaine qui n’emploie que des femmes dans une uniforme très «spéciale» comme serveuses. J’apprenais les secrets de la vie comme «Clean breath is happy breath!», «une pomme a plus des calories qu’un hamburger du coup essayez de manger plutôt des pommes que des hamburgers afin de rester attirante!» ou encore: «il faut se maquiller comme la fille d’à côté» (j’ai vu la fille et pensait que la quantité de make-up qu’elle avait utilisé ce matin était probablement équivalent à ce que j’utilisais pendant une année) ou aussi mon slogan préféré «The smile is a part of your uniform!!! Le sourire fait partie de votre uniforme!»

Quand mes amies zurichoises me demandaient qu’est-ce que j’apprenais à l’Ecole Hôtelière je leur ai donc répondu qu’il s’agissait de «l’Art de pliage des foulards pour les avancées».

Bref: C’était plus ou moins pareil. L’uniforme était moins osée et au lieu d’être payée pour ces heures de tout et n’importe quoi je devrais payer moi-même ces plaisanteries. Mais le but était exactement le même:

Sois toujours parfaite. Toujours. Sans faille!

Le rapport taille/toque

A part de ça nous avions aussi des chemises et des pantalons noir pour le service et nos vestes de cuisine.

Evidemment j’étais trop fière de cet dernière uniforme, dix fois plus fière que du tailleur. Néanmoins je craignais toujours que les gens vont se rendre compte tout de suite que je faisais juste semblante d’être une cheffe. Un peu comme si un enfant se déguise pour le carnaval ou la course de l’Escalade du 12 décembre… Du coup j’avais toujours un peu peur d’être «découverte» quand je portais ma veste cuisinière (bon… pour moi évidemment c’était une veste de pâtissière et rien d’autre!).

Taille & Toque 2015

Mais le vrai problème n’était pas la veste (quoique grande elle était pour moi), mais qu’on mettait également des toques. Je n’ai jamais su comment faire pour garder cette p…urée de toque sur ma tête! Franchement! Je me fous de mon apparence un peu en cuisine car je suis là pour cuisinier et pas pour être belle, du coup j’essaie avec toute sorte de truc, mais le toque ne reste pas là-dessus. Quand je faisais une sauce tomate pour le restaurant des étudiants, j’étais plus occupée de faire en sorte que la toque ne tombe pas dans la marmite que de m’occuper de la saler… Ca m’énervait à tel point que je n’ai plus envie de porter une toque pendant toute ma vie…

Pourquoi on met des toques? La version officielle est que c’est plus hygienique. Mais s’il vous plaît! On sait tous et toutes que ça n’a rien à voir! Si on voulait vraiment être hygiénique on mettra un fil sur nos têtes comme à l’industrie… Evidemment dans la tradition des grands chefs cuisiniers avoir des étudiants et étudiantes avec des fils sur leurs têtes au lieu des belles toques je vois que ça ne fait pas très beau pour la GRANDE, TOP-TEN, ECOLE HOTELIERE DE… ?! Zute, j’ai oublié le nom!

Comme je suis Suisse Allemand, il y a beaucoup des choses que je ne comprenais pas. Soit des références culturelles mais aussi des mots, comme ce n’était pas ma langue maternelle, je nageais souvent. Le personnel de l’Ecole où j’étais avait cette habitude de se comparer sans cesse à l’Ecole Hôtelière de Lausanne, école d’une renommé internationale considérable. A part d’un certain moment, ça me donnait l’impression que l’Ecole que j’attendais était complexé par sa petite taille (qui est néanmoins un atout) et ça se voyait et entendait. Je ne sais pas si ils se sont rendus compte à quel point ils se sont comparés TOUJOURS avec cette autre école quoique importante elle soit ou était. Et à chaque fois on nous disait à quel point nous étaient  «ici et PAS à l’autre école»

Résultat: Au bout d’un moment j’étais vraiment confusée ou je me trouvais… aparamment à l’Ecole Hôtelière de Paslosanne.

D’ailleurs, le-saviez-vous que les toques sont un symbole de masculinité? Et en plus il y a des tailles différentes! Et le chef de cuisine doit toujours porter celui qui est le plus grand! Mais vous imaginez l’équipe en cuisine cinq étoile qui est là en train de comparer la taille de leur… toque plutôt que de cuisinier? Bon peut-être pas dans un cinq étoile, plutôt peut-être dans la cuisine d’une école hôtelière… Dites que je suis folle… mais, moi oui, je vois tout à fait que ça pourrait EVENTUELLEMENT arriver un jour …

Vous rigolez peut-être mais allez-y. Prenez un catalogue de vêtements professionnelles par exemple. Regardez la taille des toques et le nom qu’ils ont donné à chaque modèle. Est-ce que l’importance du titre (genre d’«aide-cuisinier» jusqu’au «grand chef») pouvait avoir une corrélation avec la taille? Vous croyez que c’est un hasard? Vraiment?

toques comparaison
La toque fait le chef.

D’ailleurs ils n’ont souvent pas des vestes de cuisine en petite taille (utile si vous êtes peut-être une femme qui ne porte pas de 60. Encore une fois, ce n’est pas pour être coquine ou belle (je peux être tout ça dans mon temps libre plus facilement), mais déjà vos bras sont un peu trop courts pour ce genre de veste ce qui n’aide PAS à travailler…).

Ca a peut-être l’air que j’ai quelque chose contre les hommes, mais je vous rassure, je les aime bien. D’accord, ils me font pitié souvent. Parce que les hommes sont souvent élevés de façon suivante (ce n’est pas de leur faute ni de leur parents, c’est notre société après tout…):  «Sois forte! Ne pleurs jamais! Mais plutôt gueule quand t’es triste ou fâché. En fait c’est masculin de gueuler. Gueule autant et aussi bruyamment que tu peux!»

Et qu’est ce qui se passe? Les gens les plus gueulantes deviennent les plus grands chefs (et peut-être encore plus important: recoivent la plus grande toque!) et deviennent le commandant de toute la brigade des gueulants. Juste un tout petit clin d’oeil. Evidemment les VRAIS grands chefs (et cheffes) n’ont pas besoin de ça.

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