Tolle Sachen die das Leben schöner machen… II

smiletisch
Das Glas ist zwar halbleer – aber dafür hat es ein Lächeln auf die Tischdecke gezaubert.

Der erste Teil wurde mir mit der Zeit irgendwie zu unübersichtlich und die Formatierung ging total flöten – oder ich hab einfach immer noch nicht kapiert, wie man das mit den Bildern schön hinbekommt ohne durchzudrehen.

Also auf ein Neues!

Unerwartetes Lächeln

Ich bin ja nicht gerade der optimistischte Mensch, aber hin- und wieder sehe ich im Alltag kleine Aufsteller, wenn ich sie am wenigsten erwarte.

 

 

Cervelat – die Schweizer Nationalwurst

wurst

Cervelat: Die Schweizer Nationalwurst.

Dieses Cervelat-Buch überschreitet wieder einmal die ohnehinn durchlässige Grenze zwischen Tollen Sachen und WTF?! Vielleicht könnte man sagen dank des Smileys ist es eine tolle Sache, aber auf jedenfall steckt auch viel WTF-Potenzial drinn.

Ich dachte zuerst, es handle sich dabei um eine soziale und historische Abhandlung von Cervelat. An der Universität besuchte ich 2010 ein Seminar bei Friedemann Schmoll zum Thema «Essen und Trinken».

Dieses Seminar habe ich in ausgezeichneter Erinnerung behalten, da es wirklich ausgesprochen interessant und unterhaltsam war und verschiedene soziologische Aspekte und historische Veränderungen am Beispiel der Nahrung aufzeigte. Hier gibts eine Kostprobe zum Thema Der Mensch ist, was er nicht isst.

Auf jeden Fall erinnere ich mich an einen Text, den wir gelesen haben rund um die Cervelat-Krise. Ich finde ihn genial – schaut Mal rein: Der Cervelat – oder: kann man Schweizer Volkskultur essen? in Doing Society, S.166 – 181.

Aber nein – es handelt sich um ein Kochbuch. Die 20 besten Cervelat-Rezepte. Ich habe durchaus nichts gegen Cervelat. Im Gegenteil. Das ist noch wahre Lagerfeuerromantik. Aber das Cover des Buchs macht nun wirklich nicht gerade Lust auf Kochen oder Essen.

Am besten ist jedoch diese wahrhaft göttliche Animation!

Ich kann meine Augen vor lauter Faszination kaum abwenden – und weil es mich zum Lachen bringt kommt es jetzt halt trotzdem hierhin. Der Rest ist ja Wurst.

 

Sag mir wo die Blumen sind

blumen
Sag mir wo die Blumen sind.

Die Blumen sind wahrscheinlich schon länger auf der kleinen Wiese vor unserem Haus. Aber ich habe sie noch nie gesehen. Vielleicht werde ich langsam alt, aber irgendwie hat mich der Anblick gefreut.

Margritli, das weckt Kindheitserinnerungen… Habt ihr als Kinder auch immer aus den weissen Blümchen Ketten gemacht? Oder an den einzelnen Blütenblättern abgezählt, ob er oder sie Dich liebt? Wenn das Ergebnis nicht gefällt, kann man natürlich noch einmal mit einer neuen Blume anfangen zu zählen…

Und ein Löwenzahn, der nicht mehr gelb sondern schon weiss und durchscheinend ist. Eine Pusteblume.

Irgendwie verspürte ich den Drang, sie auszupusten. Aber das schien mir ein eher melancholisches und dunkles Omen zu sein. Also lasse ich sie so, wie sie ist. Sie verblüht von selbst wenn es an der Zeit ist.

 

L’amour toujours!

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Bordeaux – Je t’aime!

Zufälligerweise auf dem Trottoir gesehen in Bordeaux anno 2010. Bordeaux – Je t’aime! Für mich ist Bordeaux die schönste Stadt der Welt! (Obwohl da natürlich noch einige zu besuchen wären…)

Falls es Euch interessiert könnt ihr unter To Brie or not to Brie mehr über meine Zeit in Bordeaux erfahren.

 

 

Ein Mödeli Butter

Mödeli! Das ist doch noch ein urchiges Schweizer-Wort das mein Herz höher schlagen lässt!

Also irgendwie fand ich es toll, dass Butter heute überhaupt noch so angeschrieben wird, wo doch heute alles überkorrekt verhochdeutscht und oder cool klingen muss.

butter mödeli klein
Butter Mödeli à 250g.

Und wie gesagt… ich bin halt auch noch ein Migros-Kind!

 

 

Eine glückliche Sonnenblume im Feld 🙂

Beim Spazierengehen entdeckt:

happy sunflower klein
Eine glückliche Sonnenblume.

 

 

 

Avocado – die beste Pflanze der Welt!

Ich habe keinen grünen Daumen. Bei weitem nicht. Ich lasse sogar Kakteen (die übrigens zu der Familie der Sukkulenten gehören wie ich nun dank Sukki weiss!) verdorren.

Versuche dies zu ändern scheitern immer wieder erfolgreich an mir selber.

Aber nun wurde ich bekehrt und bin ich eine überzeugte Avocado-Züchterin geworden. Jeder Vollidiot kann Avocados züchten. Glaubt mir, ich weiss wovon ich spreche!

avocado1
So wird die Avocado mit Zahnstochern und einem Wasserglas zum Leben erweckt.

Erstens schmecken Avodacos gut. Pur zum Auslöffeln. Oder zum Salat. Man kann sie vermanschen und mit Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten, Chili und Gewürzen zu Guacamole machen. Oder – noch besser – zu einem veganen Schoggimousse (Mousse au Chocolat) indem man sie widerum vermantscht und mit Zucker und Kakaopulver abschmeckt. Es gibt bestimmt noch viele andere Verwendungsarten in und um die Küche herum.

Ganz abgesehen davon kann man ganz leicht Avocados selber pflanzen. Ich weiss nicht ob «pflanzen» überhaupt das richtige Wort ist denn ich brauche dazu keine Erde.

avocado2
Hier sieht man wie die Wurzel nach unten wächst.

Zuerst braucht man einen Avocadokern (mit dem Fruchtfleisch kann man inzwischen eine der oben genannten Leckereien zaubern). Dieser Kern wird gut gewaschen und man steckt vier Zahnstocher hinein. Danach füllt man ein Glas mit Wasser und setzt die Avocado darauf ab so dass der untere Teil des Kerns mit Wasser bedeckt ist. Das Wasser alle 3-4 Tage wechseln und abwarten. Nach etwa 10 Tagen bricht die Avocado unten auf und man kann beobachten, wie die Wurzel langsam tiefer in das Glas hineinwächst.

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Mein ganzer Stolz!:-)

Ich habe meinen ersten Avocadokern einfach im Wasserglas gelassen (und dafür ein grösseres genommen). Mittlerweile habe ich das Gefühl dass sie unkaputtbar ist. Die wächst fröhlich weiter in ihrem Glas und ich muss gar überhaupt nichts machen! Schöne grüne Blättchen gibts auch und jeden Tag sieht es so aus, als ob noch ein Würzelchen oder Blättchen gewachsen ist.

Davon bin ich so begeistert, dass ich immer mehr Avocados züchte. Irgendwie gibt es einem so ein gutes Gefühl. Wie eine schnurrende Katze. Man muss gar nichts tun – die ist zufrieden wie sie ist und wir können ihr beim Zufriedensein zuschauen.

Übrigens zwischen dem ersten (17. April) und dem letzten (18. Juni 2016) Foto liegen nur 2 Monate!

 

Freunde die mir Schokolade schenken!

(obwohl sie eigentlich selber Geburtstag haben…)

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich die besten Freunde auf der ganzen Welt habe?

Nicht nur wegen dieser Schachtel mit (den ebenfalls besten!) Pralinen der Welt, sondern auch wegen Erdnussbutter und Salami.

Und Freundschaft bis der Tod uns (beinahe) scheidet. Und überhaupt. Ich liebe meine Freunde!

cb schokolade schachtel
Die besten Pralinen von den besten Freunden!

 

 

Fussboden-Orakel

Ich bin ja ein Fan von Toiletten und WCs. Dieses hier war eigentlich ein ganz normales – abgesehen von den Wasserflecken (zumindest hoffe ich, dass es sich um Wasserflecken handelt), die meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.

smilys
(neutrale) Zufällige Tropfen und Flecken.
smily ;-)
😉 Und hier ist dann noch das halbvolle Glas.
smily ;-(
🙁 Wie sagte Scar von Lion King so schön? Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters…

 

 

Allesbeschreiber: POSCA Stifte

posca stifte linie
Meine POSCA-Stifte Sammlung.

Soeben habe ich meine alten POSCA-Stifte wiedergefunden. Darüber bin ich ziemlich happy, weil ich die wirklich geliebt habe (beziehungsweise immer noch liebe). Unterdessen hatte ich mir allerdings schon ein zweites Set zugetan, weil ich die anderen in meinem riesigen Chaos nicht mehr gefunden habe und vermutete, sie in Genf oder Belgien gelassen zu haben.

Glücklicherweise habe ich fast keine Farbe doppelt, und wenn, dann meistens in einer anderen Dicke.

Perfekte, satte Farbe – auch auf schwarzem Papier und Karton.

Mit den POSCA-Stiften kann man so ziemlich alles beschreiben:

  • Textilien
  • Holz
  • Glas
  • Kunststoffe
  • Papier / Karton
  • Mineralien
  • Keramik / Porzellan
  • Metall
  • Sonstige (Leder, Eierschalen…)

Ich selber benutze sie vor allem für Papier und Karton. Meine Fotoalben sind alle schwarz und mit diesen Stiften kommen die Farben wirklich toll zur Geltung. Gelb ist wirklich leuchtend gelb, ebenso wie rot, blau oder grün. Es sieht einfach alles super aus.

teller schmetterling
Auch auf Keramik kommen die Farben schön zur Geltung.

Ausserdem habe ich einmal einen Teller mit einem Schmetterling bemalt und war mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden. Damit die Farbe auch wirklich hält habe ich ihn noch im Ofen bei 200°C getrocknet was die Farbe fixiert hat. Allerdings ist es eher ein Wandteller, also wie gut die Farben dann bei regelmässiger Benutzung halten kann ich nicht genau sagen.

 

Fortsetzung folgt…

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Tiptopf, mousses (e)au chocolat et les livres de cuisine classiques jusqu’aux révolutionnaires!

LE livre de cuisine: Tiptopf

tiptopf klein
Mon Tiptopf – ni stylé ni attirant mais toujours fiable.

Tiptopf est LE livre livre standard pour l’enseignement ménager dans les écoles en Suisse, le matérial pédagogique le plus vendu dont existent plus de deux millions exemplaires à ce jour.

Si vous êtes francophone vous ne le reconnaissez probablement pas – mais si je dis Croqu’menus ça évoque des souvenirs chez vous aussi?

croqu'menus
Croqu’menus – nouvelle version.

En fait je ne sais pas si c’est pareil dans la Romandie et peu importe dans quel maison on entre – tout le monde possède ce fameux livre. Ce n’est pas étonnant: Sur 8,3 Millions d’habitants qui vivent en Suisse – si 2 millions entre eux possèdent le Tiptopf / Croqu’menus / Cosa bolla in pentola (la version italienne) ça fait un sur quatre personnes; quasiment un par ménage.

Pour être franche: Ce n’est pas exactement beau, il n’y a pas de chichi et c’est très droite. (On se rappelle l’origine Suisse Allemande). Néanmoins c’est toujours mon fiable livre «to go» pour tout sorte de recette de base, ainsi il a plein des tâches de sauce, des petites mots notées au bord, des pages effrangées par l’utilisation fréquente, et des post-it pour retrouver les recettes et tours de main les plus utilisés et chéris.

Et je trouve c’est exactement comme ça qu’un livre de cuisine qui est fonctionnel et une aide-à-coup-sûr doit avoir l’air.

 

La mousse au chocolat (première édition)

Pour la toute première mousse au chocolat que je préparais moi même et sans aide de qui que se soit (donc j’en étais hyper fière) j’utilisais la recette du fameux Tiptopf.

Alors comment faire une mousse au chocolat selon Tiptopf?

schoggimousse rezept tip topf
Recette de Mousse au Chocolat de Tiptopf.
  • 2 jaunes d’oeuf fraîches
  • 1 cuillère à soupe de sucre

Faire mousser

  • 100g chocolat noir faire fondre (à l’eau), ajouter
  • 2 blancs d’oeuf fouettés en neige
  • 2dl crème fouettée
tiptopf schokolade schmelzen
Tiptopf: Faire fondre le chocolat en versant de l’eau chaude sur le chocolat cassé en morceaux. Attendre quelques minutes et égoutter le chocolat prudemment.

Mélanger prudemment les blancs d’oeuf et la crème fouettée avec l’appareil précédent.

Ca marche à chaque coup. Même si on mélange – comme proposé par Tiptopf – le chocolat avec l’eau. Ce qu’il ne faudra jamais, jamais faire en chocolaterie, parce que l’eau épaissit le chocolat et lui donne une texture granuleux et peu agréable en bouche. C’est du fait que le chocolat contient beaucoup de matière grasse du beurre de cacao – contrairement à l’eau. (Nous connaissons tout ce qui se passe si on verse de l’huile dans l’eau – ça se sépare. C’est pareil avec le chocolat et l’eau.)

C’était la première règle en chocolaterie que j’apprenais – l’eau et la farine sont les ennemis jurés du chocolat. Il faut peut-être ajouter qu’on parle des bonbons de chocolat et pas de la pâtisserie.

 

Manque de place…

Il ne faut pas comprendre mal: J›ADORE les livres de cuisine (surtout pâtisserie et chocolaterie) de dernier cri: beaux, stylés et artistiques!

Ma mère, mon frère et moi nous sommes de vrais collecteurs des livres de cuisine. Franchement, nous en avons des tonnes. Si j’étais raisonnable, je me dirais que je pourrais trouver toutes les recettes que je pourrais jamais espérer essayer sur la toile. Mais je ne peux pas m’empêcher à en acheter des nouveaux régulièrement. Peut-être parce que j’adore à toucher les feuilles, sauter d’une recette à l’autre et admirer les beaux photographies. Peu importe la raison – c’est clair et net que je craque bien trop souvent. Je ne sais même plus ou les mettre.

Je crois je devrais m’en acheter une étagère que pour ça. (Comme je viens d’emmenager avec ma soeur et m’installer avec des meubles et tout, c’est même possible que je le fasse bientôt.)

 

LES livre de cuisine classiques…

J’ai quelques peu livres anciens du 19ème siècle (pas les originals! Il ne faut pas rêver quand même, ces classiques coûtent souvent plusieurs milles de francs…), c’est aussi intéressant au niveau historique – et même si j’ai abandonné la voie de devenir une historienne, ça m’interpelle et me fascine toujours beaucoup.

L'Art de la Cuisine Française - A. Carême
L’Art de la Cuisine Française par Antonin Carême. Version originale. Publié en ligne de Gallica.

Par exemple «L’Art de la Cuisine Française» d›Antonin Carême – qui est un des fondateurs de la pâtisserie française. Mince, j’ai oublié pour un instant que vous êtes francophones, donc vous le savez certainement. Moi ça ne fait que quand je commencais à comprendre les bases du Français et donc avoir accès à ce genre d’information.

C’est quand même dingue tout ce qu’il arrivait à faire sans nos batteurs électroniques, sans additifs et surtout sans réfrigérateur ou congélateur! C’est le genre fait-maison, bio et je ne sais quoi dont on n’est plus capable aujourd’hui. Fin, moi je ne le sais pas. (Et j’ai même grandi sur une ferme ou ma mère faisait du pain de notre propre blé et froment dans des géantes bacs à laver dans un four à bois.) Mais justement pour ça c’est hyper intéressant à lire et à découvrir.

Souvent les chefs et rechercheurs autour de la gastronomie d’aujourd’hui se sont donné la tâche de trouver comment les choses en cuisine fonctionnent exactement au niveau téchnique (donc utilisant la science, chimie, biologie et physique). Puisque auparavent on faisait les choses sans vraiment comprendre qu’est-ce qui se passe – et avait souvent des résultats inconsistants sans savoir pourquoi. Moi aussi je trouve très intéressant comment ils découvrent et expliquent de plus en plus les comment et pourquoi et je suis sûre que ça aide à professionnaliser encore plus les métiers de bouche.

carême cuisine française mon exemplaire
Mon propre exemplaire de l’Art de la Cuisine Française.

Néanmoins: Est-ce que ce n’est pas beau et formidable que les gens d’antan arrivaient à faire des choses incroyables avec leurs propres théories et façons à faire (d’un point de vue d’aujourd’hui dépassées) et quand même avoir un résultat stupéfiant? J’imagine que c’est pour ça aussi qu’on a toujours autant de respect et de regard vis-à-vis ces anciens maîtres. En plus il y a toujours tellement des choses qu’on n’arrive pas à expliquer scientifiquement – on sait juste qu’en le faisant de telle et telle façon «ca marche».

 

La grande recherche du «Pâtissier Royal Parisien»

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Finalement trouvé! Le Pâtissier Royal Parisien de Carême!

Je me rappelle que je cherchais partout l’oevre de Carême «Le Pâtissier Royal Parisien». Je passais des heures et des heures devant l’ordinateur, j’ai même fait appel à un de mes anciens professeurs de l’université qui était un expert dans la matière et enseigneait un séminaire sur le sujet de «Manger et Boire». Il me souhaitait plein de courage et de chance puisqu’il confirmait que ça lui semblait presque impossible

En fait l’original du «Pâtissier Royal Parisien» est un des livres de cuisine le plus recherché et cher du monde – et des réimpressions sont (curieusement) très rares. Je cherchais et cherchais et je n’arrivais pas à en trouver (sauf un original en mauvais état autour de 1000 euros). En plus il consiste de deux tomes!

carême crème au chocolat petit
Extrait du Pâtissier Royal Parisien.

Après plusieurs mois (oui, je peux être un peu obsédée par ce genre de chose…) complètement surprise et par chance je trouvais une réimpression du premier tome sur Ebay. Et parce que j’en voulais faire un cadeau à quelqu’un, j’ai scanné toutes les pages, une après l’autre pendant des nuits entières jusqu’au moment ou j’avais une version numerisé de tout le livre à garder pour moi.

dessin de carême
Dessin des Entremets et Douceurs d’Antonin Carême.

Mais évidemment – un fois commencé – je ne pouvais pas m’arrêter. Après tout, je ne connaissais pas le contenu du premier tome et un travail inachevé m’embette à fond.

Finalement, après encore plus des semaines desespérées passés sur la toile avec des yeux devenant de plus en plus quadrangulaires – je trouvais enfin une version en-ligne sur la site de la Bibliothèque de Californie aux Etats-Unis. On pouvait télécharger maximale que cinq pages à la fois – ça m’a donc pris des heures et des heures pendant plusieures semaines à télécharger l’intégralité vers mon ordinateur. Mais à la fin j’étais fière maîtresse d’un des livres de pâtisserie les plus renommés et rares du monde.

A noter: Carême fond son chocolat avec de l’eau – même bouillante…

 

Réunion de Carême, Escoffier, Brillat-Savarin et tant d’autres…

signature escoffier
Signature d’Escoffier.

Aujourd’hui, c’est à deux pas – même pas. Au lieu de télécharger une page à la fois, les nommer un après l’autre minitieusement et les assembler à la fin, tu cliques sur «Télécharger PDF» et voilà quelques secondes plus tard, on retrouve l’intégralité du livre sur l’ordinateur. Deux mini – clics.

Le premier instant, je suis restée bouche-bée de ce qui était possible là – facilement sans aucun investissement de temps ou des nerfs. Si je n’étais pas toujours si impatiente… J’aurais donc juste dû attendre quelques années…!

Mais j’ai quand même une mémoire assez tendre vis-à-vis de ces heures devant l’ordinateur ayant l’impression de faire quelque chose de grandiose.

carême computer
Assembler le Pâtissier Royal Parisien petit à petit…

L’idée me fait sourire aujourd’hui dans la façon qu’on pense à ces premiers amours: qu’est-ce que j’étais jeune et plein de bonne volonté, des idées et de passion (même de rendre un service à l’humanité comme je conservais ce livre de l’oubli).

 

En général c’est devenue de plus en plus facile à accéder aux livres (et aussi images, cartes etc.) anciens.

Escoffier Mousse Chocolat
Auguste Escoffier sur les Mousses dans le Guide de Culinaire – aide-mémoire de cuisine pratique.

Les Bibliothèques numérisent leurs archives et nous avons accès à tout sorte d’information. En plus on peut rechercher un mot dans le document. C’est merveilleux! Toutes les oeuvres qu’on peut y trouver…

Grâce à des projets comme Gallica (de la Bibliothèque Nationale de France) Antonin Carême, Auguste Escoffier, Jean-Anthèlme Brillant-Savarin n’auront désormais plus aucun secret pour vous.

Et il y en a des projets similaires dans toutes les langues (p.ex. SLUB en allemand) – alors allez-y et retrouvez les patrimoines culturelles du monde entier – des ouvres littéraires, d’art, de la poesie, les lettres, les histoires, les sources, les cartes géographiques et postales, les encyclopédies, les traités, les lois, les livres scolaires, les théories scientifiques d’antan, les fables, les contes de fées, les notes, les déclarations de guerre et les traités de paix, les dessins, les images, les photographies et évidemment les livres de cuisine.

 

Mousse au chocolat selon Frédéric Bau

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Qu’est-ce qu’une Mousse au Chocolat?

Frédéric Bau est le directeur de l›Ecole du Grand Chocolat de Valrhona et j’ai la chance de posséder son beau livre Au Coeur des Saveurs. (En fait je viens de me rendre compte à cet instant que – assez fabuleux – je l’ai reçu de la personne auquel j’ai donné la réimpression de Carême… What goes around comes around.)

Il dédie même plusieurs pages au sujet du mousse au chocolat. C’est très instructif et on apprend plein des choses sur les ingrédients et sur les manières différents de faire une mousse au chocolat. Comment la mousse fonctionne et que malgré qu’une mousse au chocolat contient presque toujours les mêmes ingrédients, les differents manières de faire changent la texture et le goût – et réponde aux questions pourquoi c’est ainsi. Les raisons de faire quelque chose de cette manière là (en théorie et en pratique) et quel est l’effet si on le fait d’une autre façon.

frédéric bau mousse au chocolat
Au Coeur des Saveurs – Savoir Téchniques sur la Mousse au Chocolat.

Il décrit les cinq préparations de base pour faire une mousse au chocolat les plus communs:

  • Pâte à Bombe
  • Crème Anglaise
  • Chantilly
  • «Crues» au blanc d’oeuf
  • Bavaroise

J’interprète donc que la mousse au chocolat du Tiptopf est une «Mousse Crue» (puisqu’on ne chauffe ou cuit pas les blancs d’oeuf).

Dans la pâtisserie professionnelle d’aujourd’hui, on n’utilise guère (ou même pas) des oeufs crues puisque les régulations en matière d’hygiène alimentaire sont très strictes. Si on utilse des oeufs fraîches on doit les cuire ou on peut également acheter des oeufs déjà pasteurisées (j’aimerais bien savoir comment ça marche sans qu’il coagulent, mais c’est pour une autre fois.)

Comme le Tiptopf est une livre pour les ménages il n’y a pas de problème parce que normalement on mange la mousse le même jour ou – même s’il arrivait quelque chose – il n’y a pas une grande nombre des gens affectées.

De ce que j’ai vu, à part dans les ménages, on n’utilise quasiment jamais les blancs d’oeuf comme dans la recette du Tiptopf. Des fois dans la forme d’une Meringue Italienne ou Suisse, mais là aussi les oeufs sont chauffées. Ca ne semble donc pas être une bonne recette pour faire des mousses en grande quantité.

Et (évidemment) je n’ai jamais vu non plus un professionnel fondre son chocolat avec de l’eau chaude. Mais aucune règle sans exception…

 

La Mousse Eau Chocolat de Hervé This

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Hervé This en plein action!

Hervé This(-Benckhard) est un physico-chimiciste français et en même temps un cuisinier passionné. Entre outre il fait partie des fondateurs de la Cuisine Moléculaire. (Il est d’ailleurs très actif sur Twitter.) Il a écrit beaucoup des livres sur la science de cuisine dans la cuisine moléculaire dont Les Secrets de la Casserole (et pour la plus grande partie c’est même compréhensive pour moi qui n’est pas un génie de physique ou chimie).

Néanmoins la recette pour sa mousse au chocolat je l’ai trouvé quelque part sur internet (malheureusement je ne me rappelle pas où). Il a découvert qu’on pouvait très bien faire une mousse au chocolat en mélangeant le chocolat avec de l’eau! Justement c’était ce qu’il ne fallait pas faire – ou peut-être quand même?

En fait, c’est vraiment génial parce que c’est même une recette de mousse au chocolat qui ne contient QUE de l’eau et du chocolat, du coup on n’a que deux ingrédients. En plus c’est préparé en quelques minutes. Parfait si tout d’un coup on a des hôtes inattendus, un réfrigérateur vide et peu de temps.

Alors voici la recette (si jamais vous parliez allemand vous pouvez la trouver tout au fond (oui!) de cet article en français):

  • 200g de couverture noir / chocolat (en petits morceaux)
  • 150g d’eau
  • 1kg des glaçons ou d’eau très froid

Chauffez l’eau (à environ 50°C, pas trop chaud pour ne pas brûler le chocolat) et le verser sur le chocolat, bien mélanger afin d’obtenir un liquide homogène. Puis mettre le mélange dans un bol sur les glaçons et fouetter avec un batteur jusqu’à l’obtention d’une mousse. Si jamais vous vous ratez et avec foutté trop, pas de problème, remettez le mélange sur le four, ajoutez une ou deux cuillères d’eau et recommencez le procès comme décrit ci-dessus.

hervé this mousse
Merveilleusement mise en scène par Amy Roth.

Mais pourquoi ça marche?! Comme mentionné dessus: Le chocolat contient beaucoup de matière grasse du beurre de cacao – contrairement à l’eau. En mélangeant de l’eau avec de l’huile ça se sépare tout de suite – c’est pareil avec le chocolat et l’eau.

Si on souhaite faire une émulsion (donc une mélange de graisse et de l’eau), on a besoin d’un émulsifiant qui empêche la graisse de se séparer de l’eau. La mayonnaise est l’exemple classique pour une émulsion.

Les jaunes d’oeuf par exemple contiennent des lécithines qui sont des émulsifiants (c’est la raison pour laquelle les jaunes d’oeuf font part des ingrédients nécessaires presque partout pour les mousses au chocolat), mais on le trouve également dans le soja ou le tournesol.

Beaucoup des couvertures / chocolats aujourd’hui contiennent des lécithines pour améliorer la texture et viscosité du produit. Ainsi un chocolat qui contient déjà du lécithine (et donc un émulsifiant) et n’a plus besoin d’un autre lécithine (comme un jaune d’oeuf) pour faire l’émulsion entre l’eau et le chocolat.

Du coup en achetant votre chocolat, il faut faire très attention au liste des ingrédients – s’il n’y a pas des lécithines dans le chocolat, ça ne fonctionnera pas. (J’ai fait l’expérimentation avec de la couverture de Felchlin qui ne contient pas de lécithine ajouté et ça ne marche pas.)

C’est aussi une mousse au chocolat vegan pour ceux qui s’y intéressent. Dans ce cas, on doit faire encore plus attention à la liste des ingrédients, parce que dans certains chocolats (souvent de mauvaise qualité car le beurre de cacao est cher) il y a des fois des produits laitiers (comme le beurre clarifié). Sur la liste des ingrédients d’un bon chocolat noir pur il faudra avoir que de la masse ou pâte de cacao, beurre de cacao, sucre et peut-être de lécithine.

Wow! La science est plaisante – si on comprend ce qui se passe – et il y a du chocolat avec!:-)

 

Pas d’eau ou plus d’eau!

Comme on a vu, peu d’eau dans le chocolat le rende granuleux et épais. Mais il semble que si on ajoute encore plus d’eau on peut rendre le chocolat lisse de nouveau! J’ai lu ça à Fooducation et j’ai hâte de l’essayer prochainement. Ils disent:

«If the chocolate has seized, there is really no way back to the original chocolate. However, if some more water is added, the grainy mass magically turns silky smooth again. What happens is that the emulsion inverts; whereas fat was the continuous phase in chocolate, now water is the continuous phase and the fat is distributed/»dissolved» in the water.»

Franchement, je ne comprends pas trop les raisons. Mais ce qui est important est le fait qu’on peut mélanger le chocolat avec l’eau dans un rapport de 5:1. (par exemple pour 100g de chocolat on le mélange avec environ 20g d’eau.)

 

Chocolats à l’eau

micheli poncioni by news
Fabrication artisanale de Micheli-Poncioni à Genève.

La première fois que j’ai goûté un chocolat à l’eau (un bonbon de chocolat!) était 2013 au Salon des Chocolatiers à Genève. Ils étaient presentés par par la chocolaterie Micheli-Poncioni. Il me disait avec des yeux brillants: «Tout le monde a dit qu’on ne peut jamais mélanger le chocolat et l’eau – mais je l’ai essayé et maintenant j’ai réussi!»

Dépuis je me demande comment les faire. Je l’ai essayé à plusieurs reprises au fil des années, mais jusqu’à là, je n’ai pas encore trouvé la bonne formule. Néanmoins, il y a de plus en plus de chocolatiers qui réussissent! Il semble que c’est surtout une tendance en Angleterre, mais comme l’exemple de Micheli-Poncioni montre, ça se répande également chez nous.

NOTE: J’ai reessayé de faire une ganache avec que de chocolat et d’eau et ça marche effectivement! Même avec de chocolat sans lécithine. Je l’ai fait plusieurs fois avec un chocolat d›Original Beans (66%; Beni Wild Harvest de Bolivie), et c’est vraiment très bon et très intense! Pour l’instant mon favori c’est de combiner cette ganache chocolat noir à l’eau avec une pâté de framboise. C’est excellent!

 

rococo chocolate box
WOW – regarde ce design!

Première Pionnière d’outre Manche – Chantal Coady

chantal coady
WOW! Quelle femme! Je me demande comment elle arrive à concilier toutes ces différentes choses!

Chantal Coady voulait révolutionner le monde du chocolat et a ouvert une boutique de luxe nommé Rococo Chocolates à Londres en 1983. Aujourd’hui, plus que 30 ans plus tard, elle tient plusieurs boutiques en Angleterre et Wales. Le plus que je lis sur elle, le plus je suis heureuse et excitée.

Malheureusement je dois avouer que je n’avais jamais entendue parler d’elle auparavent à ce recherche. Mais je continue à admirer son homepage et ses projets passionants autant que sa personnalité hors du commun.

Le saviez vous par exemple qu’elle importe du chocolat directement de Grenade de la Grenada Chocolate Company avec laquelle elle tient des rapports étroites, cordiales et personnelles? Elle est même une fermière du cacao! Vous imaginez? Ainsi elle ne peut pas uniquement assurer une qualité exceptionnelle du cacao (qui est transformé en couverture à Grenade!) mais aussi voir de près que les collaborateurs puissent travailler et vivre dans des excellents conditions.

Elle a aussi écrit trois livres dont: Rococo – Mastering the Art of Chocolate. Enter outre j’entends qu’il comprend des recettes avec des ganaches à l’eau! Je crois que ça va être le prochain sur ma (longue) liste des livres de chocolaterie…

 

De la chaise roulante aux chocolats exceptionnels

Damian Allsop est un des chocolatiers les plus innovativs et spectaculairs – entre outre connu pour ses ganaches à l’eau. J’ai beaucoup aimé cet article de Lucy Cavandish du journal du Royaume Uni The Guardian.

Anglais d’origine il travaillait dans des grandes cuisines françaises, anglaises mais aussi espagnoles. Quand il allait à Catalogne il faisait connaissance de sa future femme Anne qui selon lui mangeait des trucs bizarres ensemble – mais c’était à chaque fois délicieux. Il dit d’avoir été fasciné et impressionné par le travail de Ferran Adrià au restaurant El Bulli. En particulier, parce qu’il voulait vraiment comprendre ce qui se passait avec les ingrédients, trouver des nouvelles textures et des nouveaux goûts.

damian allsop
Damian Allsop sur Cookbooth.

Et voilà ce qui m’a touché et inspiré le plus:

«It was about this time that Allsop started thinking about chocolate. ‹I got this idea of the water. The science was there, but could I do it? Could I take everything I had learnt and rewrite it all?› The answer came when, after forgetting his keys, he tried to climb up the side of a two-storey building and fell from a drainpipe. ‹I broke my feet,› he says. ‹I ruptured my back.› He ended up spending six months in a wheelchair. ‹What else could I do but think?› he says. ‹It was good for me. I had been working so intensely, I had to stop.’»

Il est donc tombé du deuxième étage, s’est cassé les pieds et le dos et devait rester dans une chaise roulante pendant six mois – et au lieu de se plaindre et pleurer il a revolutionné le monde du chocolat et a developpé ses propres chocolats signatures!

WOW! J’aimerais bien avoir la même force d’esprit. Bon, il faudra probablement être un génie avec une compréhension acquise et developpée pendant beaucoup des années en plus avoir un talent incroyable et des idées extraordinaires – et une gestion du stress et des revers remarquables. Et surtout beaucoup beaucoup beaucoup de volonté et d’endurance!

Il y a quelques recettes de Allsop sur Cookbooth (une collection des recettes époustouflante!) J’aimerais bien partager le lien de son homepage, mais je n’en trouve plus rien – ce pour être franche m’inquiète. J’espère que rien ne lui est arrivé. Mais même avoir fait une recherche rapide (et certainement incomplète), je n’ai rien trouvé d’actuel.

 

Et sur ces beaux paroles…

Je n’ai pas trouvé Damian Allsop parce que je voulais trouver une histoire réconfortante ou inspirante autour du chocolat – mais juste parce que je recherchais des chocolatiers d’exception qui ont depassé les coûtumes et ont combiné le chocolat et l’eau. J’espère que son histoire m’apprend quelque chose.

Bon c’était la cinquième étage pour moi, et j’étais aussi dans une chaise roulante – juste pendant trois mois d’ailleurs. Mais probablement mes pieds et ma colonne vertébrale sont quand même un peu plus foutues. J’arrive – grincant des dents à fond – de rester debout pendant environ quatre heures derrière un buffet dans un petit café-bistro. Mais c’est un projet sociale et je travaille gratuitement du coup la pression n’est quasiment inexistant et l’après-midi il y a très peu des clients.

Quand même je suis reconnaissante de pouvoir au moins être debout (n’importe comment) et marcher (même si ça rappelle le sonneur de Nôtre Dame) – et aussi de servir des clients. Ca doit sembler con, mais la première fois que j’ai fait un cappuccino pour un client (avec un petit coeur de mousse de lait) j’ai failli de pleurer par émotion. J’étais là – ou presque – où mon coeur se trouve et où j’appartiens.

Pour être honnête j’aimerais bien que cette histoire m’apprend au lieu de quelque chose ceci: Probablement je ne suis ou deviens pas excellente dans aucune matière – mais peut-être je peux toujours devenir «juste assez bon» pour moi-même.

 

 

 

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Tolle Sachen die das Leben schöner machen…

Hier gehts zum zweiten Teil von Tolle Sachen die das Leben schöner machen

Kult – Werbung!

Ich liebe Werbung, besonders wenn sie skurril ist, mich zum lachen bringt und / oder ich die Liedtexte mitsingen kann… Die kann ich mir auch immer am besten merken. Was ja angeblich gute Werbung ausmacht – es geht nicht um gut oder schlecht sondern sondern darum, dass sie überhaupt wahrgenommen wird.

Zott Sahnejoghurt

Erinnert sich noch jemand an diese Werbung für Joghurt?

«Vollbepackt mit tollen Sachen die das Leben schöner machen – hinein ins Weekend-Feeling!»

Daran angelehnt versuche ich mir jeden Tag etwas zu posten worüber ich mich freue oder etwas das mich zum Lachen bringt.

Ich sage jetzt nicht, dass ich auch tatsächlich jeden Tag etwas veröffentliche… da bin ich wahrscheinlich doch nicht genug diszipliniert. Eigentlich möchte ich schon regelmässiger schreiben, aber vielleicht ist einmal pro Woche ein realistischeres Ziel. Mal schauen..

 

Huhnglaublich!

poulet vous
Poulet-Vous?

Ich laufe jeden Tag an diesem wunderbaren Schild vom Guss in Bülach vorbei!

Update: Ich WUSSTE dass ich dieses Poulet-Vous auch schonmal irgendwo gesehen hatte… nach einigem Stöbern fand ich schliesslich diese GIGANTISCHE Werbung vor der Igeho 2011 in Basel (da war ich mit der Hotelfachschule – und das geniale «Poulet-Vous?» ist vermutlich das einzige was mir von dem Ausflug geblieben ist).

Nur dass sie dort noch um einiges dicker aufgetragen haben, aber seht selbst:

huhnglaublich
Igeho Basel 2011

Das Gesamtkunstwerk… gleich über dem Banner für www.besser-werben.ch … (Der Link funktioniert nicht… Möglicherweise haben sie nach dem Poulet-Debakel keine Aufträge mehr bekommen? Schade!)

 

Und hier noch einmal in voller Pracht:

huhnglaublich!
Huhnvorstellbar gut!

Ich weiss echt nicht, wo ich da anfangen soll… Ich würde das vermutlich genau so machen! Nur bin ich weder Grafiker noch Werbetexter – und dafür gibt es vermutlich einen Grund. Obwohl ich meine Einfälle jeweils wahnsinnig genial finde – wahrscheinlich sind sie nur eins: wahnsinnig. Dafür hat man ja dann Kollegen und Chefs, die einen bremsen können, wenn man mit so bekloppten Wortspielen wie «Huhniversum», «huhndertprozentig» und «Huhnglaublich», um sich wirft – ganz zu schweigen vom Hingucker schlechthin: dem Sternbild «straffer Hühnerschenkel» und der «Poulet-Galaxie»!

Gesponsert wird das Ganze neben Frifag (toller Werbespot «Freudiges Wiedersehen»!!) von Natura Güggeli – dem mobilen Pouletgrill. Sie sind sogar Marktführer und auch sonst sehr innovativ. Beispielsweise gibt es einen Fortsetzungskrimi namens «Hühnerfonds» (hier das PDF) in dem es um «Macht, Geld, Manipulation, die Hühnermafia und den Versuch geht, die Qualität der Schweizer Poulets zu unterwandern» des Unternehmers Stephan Pagnoncini.

Übrigens haben sie für ihr Gesamtkonzept 2010 den Marketing-Oscar erhalten! Es heisst ja es gibt nur Werbung. Und irgendwie ist das Ganze doch kultverdächtig, oder?

 

Pommersche

Die original Werbung mit dem langhaarigen Robin Hood-Verschnitt der Würste klaut habe ich leider nicht gefunden. Macht aber nix – die kann ich eh so gut wie auswendig.

pommersche
Pommersche Werbung
«Ja bitte?»
«Rügenwalder.»
«Teewurst?»
«Rügenwalder.»
«Diese hier?»
«Die mit der Mühle.»
«Wieviele?»
«Alle!»

 

Ich habe keine Ahnung wofür ich es brauchen könnte oder was es ist – aber ich will es trotzdem!

lemonhead
Kauf mich! Ich bin niedlich!

Wie gesagt – keine Ahnung was das ist. Ich nenne es «Lemonhead». Allerdings könnte es genausogut eine Ananas sein. Möglich wäre auch eine Art Pokémon… Oder Frankenstein – schliesslich kann man seinen Kopf mit einem Reissverschluss auf- und zumachen. Ich könnte dort also Stifte hineinlegen. Oder Make-Up. Oder Stricknadeln.

Auf jedenfall scheint es etwas zu sein, worin ich etwas anderes (vermutlich nutzloses) aufbewahren kann. Irgendetwas zwischen Behälter, Handtasche und Plüschtier. Egal – guckt, es hat Augen (die bewegen sich sogar je nachdem wie man es hält!), es ist knallgelb und es lacht – ich liebe es!

 

Sex und Röschti…

Wenn ich eine Frau im Dirndl und einen Mann mit einer Handorgel sehe denke ich an Berge, Älplermakkaroni und ewige (keusche) Liebe. Ich war dann ziemlich peinlich berührt als meine Erwartungen mit «Sex und Röschti – das isch’s gröschti» keineswegs bedient wurden…

röschti
Hmm… Röschti!:-)

Zur Beruhigung habe ich mir dann selber eine Röschti gemacht – mit Smiley versteht sich. Allerdings sieht es auch irgendwie ein bisschen gruselig aus… So im Stil von «Wenn Du mich nicht frisst, dann fresse ich Dich!» Tja… Was soll man darauf entgegnen? Poulet-Vous?

Plüscheinhörner!

Mal im Ernst: Welche Situation könnte nicht mit einem Schmuseschnuckelflauscheinhorn verbessert werden?

einhorn
Aaawwwww!

Guckt mal wie niedlich es guckt mit seinen pastellfarbigen Glitzeraugen! Und es hat ein Horn aus Funkelstoff womit es Wünsche erfüllen kann. Und wenn ihr ganz genau hinschaut könnt ihr sogar noch ein Smiley auf seinem putzigen Schnäuzchen erkennen!

Ist es nicht herzallerliebst?

Und es gehört mir – mir ganz allein! MUAHAHAHA!

unicorn pc

Hey Evil Lynn! Was wollen wir denn heute Abend machen?

Genau dasselbe wie jeden Abend, Einhorn. Wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reissen!

 

 

 

 

Frozen Merchandising

Gut – ich hab sogar während diesem Film geschluchzt und jenste Parallelen zu meinem Leben gezogen, aber ich hab sie offiziell auch nicht mehr alle. Ich finde den Film nicht mal speziell gut, ich bin zur Zeit einfach nah am Wasser gebaut wegen allen möglichen und noch eher unmöglichen Dingen.

Aber scheinbar ist der Film der ultimative Hit. Meine drei Nichten und sogar mein Neffe sind  absolut begeistert davon. Und wo man auch hinschaut: Frozen-Puppen, Frozen-T-Shirts, Frozen-Haarklammern, Frozen-BHs, Frozen-Toilettensitze, Frozen… egal was für ein Produkt es ist – es gibt BESTIMMT eine Frozen-Version davon. (Sehr unterhaltsamer Beitrag über einige der absurdesten Frozen-Artikel auf Englisch beispielsweise hier) Man kommt darum einfach nicht herum, egal wohin man geht, Frozen war bestimmt schon da. Hey wieder Mal so eine adaptierte 34er Regel… Wenn es existiert, gibt es eine Frozen-Adaption davon. Es gibt keine Ausnahmen! (Je länger ich darüber nachdenke desto weniger verschwimmt übrigens die Trennlinie zwischen diesem Beitrag und WTF?!? unklar… Egal, da muss ich wohl pragmatisch sein: Ich habe gesagt hier poste ich möglichst oft, also kommts hier rein.)

Das Problem ist, das einem das Frozen-Fieber einfach so überfällt. Man spaziert nichtsahnend durch die Strassen und BAM! da ist es wieder! Heute stöckelte ich gemütlich durch die Winterthurer-Altstadt und mir stachen diese Olaf-Rucksäcke (was zwar im Vergleich zu gewissen anderen Produkten ein relativ vernünftiger Artikel zu sein scheint) in die Augen…Wer mag eigentlich diesen bekloppten Schneemann? Ich glaube das ist mit Abstand der nervigste, hässlichste und dümmste (von Disney vermutlich als sympathisch beabsichtigte) Nebencharakter den ich je gesehen habe.

Eindeutig ein Fall für: So schlecht, dass es schon fast wieder gut ist. Ich fand das dermassen hässlich und somit lustig, dass ich meiner Schwester einen kaufen wollte. Aber die kosten doch glatt über 40 Franken! Ein bisschen teuer für einen schlechten Spass… Zum Glück kann ich davon ganz einfach ein Foto machen und es gratis mit mir herumtragen.

Et voilà:

olaf - so bad it's good again klein
Olaf ohne Ende.

 

Kinder, Bahnhof, Zoo.

eingang bahnhofsunterführung
Eingang in eine Welt, wo sich Löwen, Vogelspinnen und Haie gute Nacht sagen…

Es war früher immer mein Traum, auch einmal eine Bahnhofunterführung mitzugestalten. Der hat sich zwar nie erfüllt, aber immerhin kann ich jetzt das Werk anderer jungen Talenten tagtäglich bewundern.

Eine Bahnhofunterführung ist der ultimative Ort des Vorbeirennens und der Unaufmerksamkeit: überhaupt nicht dafür geschaffen,

bahnhofunterführung
Der Urwald ist ganz nah!

sich darin aufzuhalten und etwas zu betrachten. Sie sind eigentlich nur dazu da, um von A nach B zu kommen. Möglichst schnell (ich bin schliesslich ständig im Stress, muss arbeiten gehen, also ja den Zug nicht verpassen, husch husch… in Frankreich sagt man zu diesem getriebenen Lebensrythmus glaube ich métro-boulot-dodo (Metro-Arbeit-Schlaf).

Neben den vielen Nachteilen, die Krücken mit sich bringen, ist das vielleicht ein Vorteil. Man wird zur Langsamkeit gewzungen und ein kleines Wunder passiert: Auf einmal nimmt man seine Umgebung wahr. Ganz gewöhnliche Dinge, an denen ich normalerweise schnurstracks vorbeigelaufen wäre, fallen mir plötzlich ins Auge. Wie zum Beispiel diese Zeichnungen…

bahnunterführung2
Aaaawww… guckt Mal die kleinen Schnecken!

Ich habe keine Ahnung wie oft ich schon daran vorbeigehetzt bin ohne auch nur zu bemerken, dass diese Betonwände alles andere als das übliche trübe Grau in Grau ziert. Aber jetzt wo ich gezwungen bin ab und zu eine Pause einzulegen, freue ich mich wie ein kleines Kind an den vielen Tieren.

lieblingskrake2

Und das ist meine Lieblingsqualle!:-)

 

 

 

 

 

 

Foodpairing Mal Besser

Es gibt perfekte, mundwässernde Lebensmittel-Kombinationen… (Wir können das auch Foodpairing nennen, das klingt cooler.) Ich bin physikalisch und chemisch nicht bewandert genug, um zu erklären, wie das genau funktioniert. Ausserdem gibt es – wie bei allem – verschiedene Theorien. Kurz: Es scheint gewisse Lebensmittel zu geben, die besonders gut zusammenpassen was Geschmack und Textur angeht:

malbesser
Malbuner Werbung am Hauptbahnhof…

Klassiker sind Erdbeeren und Sahne, Rohschinken und Melone, Cervelat und Bürli, Schokolade und Nüsse, Älplermakronen mit Apfelmus, Milch und Kakao, Rosmarin und Poulet(Vous)Fleisch, Schimmelkäse und Süsswein, dunkle Schokolade mit Salz, Kartoffeln und Muskatnuss…

Dann gibt es auch noch Kombinationen, die auf uns (heute) noch eher ungewöhnlich wirken und auf die wir spontan vermutlich nicht kommen würden. Speck und Schokolade, Vanille und Fenchel, weisse Schokolade und Kaviar, Apfel und Lachs, Ananas und Roquefort, Schokolade und Pfeffer, Olivenöl und Eiscreme, Wassermelone und schwarzer Pfeffer, Oliven und weisse Schokolade, Erdnussbutter und Foie Gras…

malbuner
Tja… Mal Besser. Mal Buner.

Was lernen wir daraus?

  1. Schokolade passt eigentlich zu allem. Immer.
  2. Die erste Malbuner-Werbung mit dem Schinken und den Gipfeli gehört definitiv zu den etablierten Geschmackskombinationen. (Über die Ästhetik des Plakats kann man sich jetzt streiten…)
  3. Die zweite Malbuner-Werbung mit der Kombination des Malbunerli (Salami-Fleischriegel) und Gummibärchen ist definitiv… gewöhnungsbedürftig und fällt möglicherweise in die Kategorie: Experimentelles Foodpairing.

Bisher habe ich noch nie versucht, Gummibärchen mit Fleisch zu kombinieren. Allerdings liebe ich Speck und Schokolade, Schokolade und Pfeffer, Schokolade mit Ziegenkäse und… wahrscheinlich noch jede Menge anderer abstruser Dinge, die viele nicht essen würden. Vielleicht sollte ich es ja mal im Selbstversuch testen. Bericht folgt.

 

Schokolade von Original Beans

Im Moment ist das meine absolute Lieblingsschokolade! Besonders die Couverture Beni Wild Harvest 66% aus Bolivien hat es mir angetan.

Letztes Jahr war es noch recht schwierig, Original Beans in der Schweiz zu finden. Man kann zwar auf der Homepage von Original Beans gezielt nach Läden in der Umgebung suchen, aber die Auswahl ist zur Zeit noch bescheiden. Da sie jedoch dieses Jahr vermehrt auf den Schweizer Markt expandieren, kann man ihre Produkte mittlerweile problemlos bei Egli Biofachgeschäft, Reformhaus Müller und im Changemaker erwerben.

Im Changemaker gibts übrigens auch Taucherli-Schokolade – und diese wunderschöne Walnussholz-Tastatur von Orée. Die ist noch auf meiner Wunschliste. Das Material fühlt sich so gut an unter den Fingern, dass die noch dreimal schneller und lieber über die Tastatur fliegen… Herrlich!

original beans
Diese Art von Post öffne ich am liebsten!

Im Online-Shop von Original Beans können alle Produkte direkt bestellt werden – was mich besonders gefreut hat, da man auch als Privatperson 2kg Couverture erstehen kann. Aber nicht nur Privatpersonen, auch die Profis schwärmen von der fairen Schokolade und verraten leckere Rezepte.

Zuerst ging leider etwas schief bei meiner Bestellung. Da die Versandkosten in die Schweiz meistens sehr viel höher sind als an das grenznahe Deutschland hat meine Schwester dort ein Postfach eröffnet, welches ich auch gerne benutze. Die Post hat irgendetwas verwechselt und meine Bestellung wurde wieder zu Original Beans zurückgeschickt.

Ich war sehr zufrieden mit dem Kundenservice der sich sofort charmant und kompetent um mein Anliegen kümmerte und dafür sorgte, dass die Schokolade schnellstmöglichst den Weg zu mir fand! Chapeau!

Ganz abgesehen vom fantastischen Geschmack der Schokolade unterstützt Original Beans verschiedene Umweltprojekte und wirbt mit: Jede Tafel – Ein Baum! was bedeutet, dass entweder ein Baum gepflanzt oder erhalten wird und somit auch auf die Biodiversität erhalten wird. Ich habe mich hier negativ zu Aufforstungsprojekten geäussert, doch das vom Niederländer Philipp Kauffmann gegründete Unternehmen Original Beans scheint nicht nur eine wirklich nachhaltige Philosophie zu vertreten sondern auch tatsächlich umzusetzen. Neben dem Schutz der Kakaopflanzen die am Anfang der exklusiven Schokolade steht auch der Umweltschutz und die soziale Verantwortung im Mittelpunkt. Mehr darüber findet ihr hier.

Geschmacklich überzeugende, wunderschön verpackte und umweltverträgliche Schokolade. Es gibt viele Gründe Original Beans zu lieben, die man aber ganz einfach zusammenfassen kann: Grandiose Schokolade!

 

e!
E!

Am Anfang war das E!

Als ich gestern nach Hause krückte (dabei schaue ich meist auf den Boden um allfälligen Unebenheiten auszuweichen) fiel mein Blick auf dieses E am Boden. E wie ich! Woraus es genau bestand kann ich nicht sagen, ich vermute ein zufällig in dieser Form gefaltetes und fallengelassenes Kaugummipapier. Irgendwie hat es mich gefreut.

Vielleicht ist es auch ein E wie Er (das kleine schwänzelnde Ende könnte darauf hinweisen…!) Uuuuh… wer weiss was mich in den nächsten Tagen noch alles E wie Erwartet!

 

 

 

Die fabelhafte Riesen-Karotte von Satoe Tone

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Die fabelhafte Riesen-Karotte von Satoe Tone.

Ich fand dieses Buch bei meiner Nichte und meinem Neffen. Dank Ihrer Mutter sprechen sie fliessend Japanisch – davon verstehe ich leider so gut wie gar nichts. Ich habe zwar in Bordeaux einen Sprachkurs in Japanisch besucht, aber ich hatte schon Probleme Französisch zu verstehen… Immer Mal wieder packt mich die Lust, irgendwann Japanisch zu beherrschen und ich fange an die beiden Alphabete (Hiragana und Katakana) der japanischen Zeichen zu lernen… und dann höre ich wieder damit auf.

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Intro Yumeiro Patissiere.

Schade eigentlich, denn die Sprache und die Kultur faszinieren mich immer wieder. Gut, wahrscheinlich ist Mila Superstar (wer könnte je das Theme vergessen? … «Mila kann fliegen wie die Schwalben über Fujiama» ) oder Yumeiro Pâtissière (die gehört nicht zu meinen Kindheitserinnerungen sondern ist eine Entdeckung der letzten drei Jahre… eine Serie für kleine Mädchen, von Anfang bis Ende… und ich liebe sie…) keine representative Darstellung der japanischen Gesellschaft, aber ich mochte sie trotzdem. Die Kickers gehörten eindeutig zu meinen Helden, sowie das Super TrioLady Oscar und auch Georgie mochte ich sehr gerne. Vor etwa zwei Jahren habe ich mir Georgie von Anfang bis Ende angesehen – und schockiert festgestellt, dass es ein wirklich überraschendes und ziemlich schreckliches, teilweise sogar tödliches Ende nimmt. Möglicherweise lag es daran, dass die Serie hierzulande nie bis zum Ende ausgestrahlt wurde… Auch Mila entfernt sich je erfolgreicher sie wird desto weiter von dem, was wir als unbeschwerte Kinderunterhaltung am Vormittag ansehen würden.

Und wieder Mal bin ich total vom Thema abgeschweift… Eigentlich wollte ich nur erzählen, dass ich das Kinderbuch «Die fabelhafte Riesen-Karotte» wunderschön finde – und die Illustratorin Satoe Tone eine japanische Grafikern ist (und natürlich nicht das geringste mit den oben genannten Animes zu tun hat). Die Geschichte ist schön, aber die Bilder sind… unbeschreiblich. Tatsächlich fehlen mir die Worte. Sanft, schön, fantastisch, schelmisch, detailliert, berührend, weit, traumwandlerisch, liebenswert, warmherzig, poetisch…

riesenkarotte 2
Flauschige weisse Hasen die auf der Riesen-Karotte herumspazieren.

Aber seht selbst:

Satoe Tone hat auch schon andere Kinderbücher illustriert, darunter eins das auf Französisch verlegt wurde und «Du chocolat pour toi» heisst… Ungewöhnlich, da es keine Geschichte im eigentlichen Sinn enthält, sondern ein Rezept grafisch darstellt – mit demselben unverwechselbaren weichen Stil, die auch ihre anderen Bücher auszeichnet. Auch einer der weissen Hasen ist wieder mit dabei. Ich muss mich mal in den Bücherläden umsehen, ob ich es irgendwo finde.

Update:

Ich habe das Buch «Du chocolat pour toi» nun gekauft und es ist wirklich sehr «härzig» (ein besserer Ausdruck fällt mir beim besten Willen nicht ein). Abgesehen davon enthält es ein interessantes Rezept für eine richtige Chocolat Chaud Épais, das ich unbedingt ausprobieren muss!

Et voilà eine Impression:

chocolatchaudpourtoi
Auf auf ihr Schokoladentäfelchen! – Ab in die warme Milch mit euch!

anonyme köche logo

 

Anonyme Köche

Auf diesen Blog von Claudio del Principe, Autor mehrer Kochbücher, bin ich kürzlich gestossen und ich fand das Logo toll!:) Entworfen wurde von seinem allerbesten Freund und Grafiker Patrick Widmer entworfen.

Lesezeichen ist gesetzt, mal sehen was mich von seinen Rezepten zum Nachkochen inspiriert. Lesezeichen setzen ist ein Hobby von mir. In 95% der Fälle benutze ich sie nachher gar nicht… eigentlich bescheuert, aber … ich habe doch immer die irre Überzeugung, dass ich die Seite mit all ihren Tipps, Tricks, Techniken und Rezepten jetzt beherrsche und besitze und sie mir nieeeemand mehr wegnehmen kann.

 

Sich über den Erfolg von jemand anderem freuen

business breakfast facebook
Facbeook Seite von Business Breakfast.

Was lange währt wird endlich gut!

Soeben habe ich erfahren, dass Mathias Ruch sein Projekt mit dem damaligen Arbeitstitel Business Breakfast unter dem Titel «Schrank ohne Spiegel» veröffentlicht hat!

Ich hatte ihn 2011 interviewt (falls es euch interessiert, könnt ihr den vollständigen Artikel unter Bestseller 2.0. lesen) und fand die Idee, einen Roman, bei dem die Leser online Einfluss darauf nehmen können, faszinierend.

In einem Forum konnten sich die SupporterInnen die neuesten Leseproben ansehen und hatten auch die Möglichkeit dazu ein Feedback abzugeben so dass ein aktiver Austausch zwischen Autor und LeserIn entstand.

Ich bin schon sehr gespannt auf dieses ganz spezielle Buch, das ich nun bald in den Händen halten werde! Und ich freue mich sehr für Mathias, dass er seine Idee umsetzen konnte und wünsche ihm weiterhin viel Erfolg!

 

Tag der Milch

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Plakat für den Tag der Milch 2016. Vorschlag der 6. Klässler aus der Schule Silenen.

Wusstet ihr, dass es einen «Tag der Milch» gibt? Naja spätestens jetzt wisst ihr es. Der 16. April wurde zum Tag der Milch auserkoren und der wird in vielen Städten der Schweiz gefeiert – in Neuchâtel gibts sogar eine grosse Milch-Party mit Milchausschank, einem Konzert und der Preisverleihung für das beste Milch-Plakat.

Swissmilk hat nämlich landesweit Schülerinnen und Schüler dazu eingeladen, an einem Plakat-Wettbewerb teilzunehmen, in dem verschiedene Beiträge entstanden sind. Ihr könnt hier bis zum 13. April für Euren Favoriten abstimmen und dabei eins von zehn iPad Air 2 gewinnen. Mein Favorit:

 

Migros Kinder und ein Garten Eden im Mini-Format

migros mini garten1 klein
Mini Garten der Migros!

Ich liebe alles was klein und knuffig ist! Zufälligerweise habe ich diese winzigen Gärtchen im DO-IT & Garden der Migros in Bachenbülach entdeckt.

Ich bin sowieso ein Migros-Kind… so bin ich gross geworden und die haben eh die bessere Werbung! Für alle Nicht-Schweizer: Bei uns gibt es zwei grosse Supermarktketten, die gemeinsam mit Abstand beinahe den ganzen Markt ausmachen und die Bevölkerung in zwei Lager sprengt; Migros und Coop.

Ganze nennt sich Mini-Gardening und verspricht jedem seine eigene kleine Oase für zu Hause zu basteln. Das könnte sich wohl zu einem Trend entwickeln… Ich weiss nicht mehr wie das heisst, aber es gab doch auch schon für gestresste Büroangestellte so kleine Sandkasten in denen sie herumrechen und sich dabei in asiatischer Manier entspannen konnten (oder so). Ich finds jedenfalls sehr härzig!

Eine Hundeleine für zwei

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Eine Hundeleine für zwei.

Diese überaus praktische Leine für zweibeinige Besitzer von mindestens zwei Vierbeinern habe ich heute zufälligerweise in Barcelona gesehen.

 

 

 

Und wie gesagt… ich bin halt auch noch ein Migros-Kind!

 

Fortsetzung: Tolle Sachen die das Leben schöner machen II

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