Tolle Sachen die das Leben schöner machen… II

smiletisch
Das Glas ist zwar halbleer – aber dafür hat es ein Lächeln auf die Tischdecke gezaubert.

Der erste Teil wurde mir mit der Zeit irgendwie zu unübersichtlich und die Formatierung ging total flöten – oder ich hab einfach immer noch nicht kapiert, wie man das mit den Bildern schön hinbekommt ohne durchzudrehen.

Also auf ein Neues!

Unerwartetes Lächeln

Ich bin ja nicht gerade der optimistischte Mensch, aber hin- und wieder sehe ich im Alltag kleine Aufsteller, wenn ich sie am wenigsten erwarte.

 

 

Cervelat – die Schweizer Nationalwurst

wurst

Cervelat: Die Schweizer Nationalwurst.

Dieses Cervelat-Buch überschreitet wieder einmal die ohnehinn durchlässige Grenze zwischen Tollen Sachen und WTF?! Vielleicht könnte man sagen dank des Smileys ist es eine tolle Sache, aber auf jedenfall steckt auch viel WTF-Potenzial drinn.

Ich dachte zuerst, es handle sich dabei um eine soziale und historische Abhandlung von Cervelat. An der Universität besuchte ich 2010 ein Seminar bei Friedemann Schmoll zum Thema «Essen und Trinken».

Dieses Seminar habe ich in ausgezeichneter Erinnerung behalten, da es wirklich ausgesprochen interessant und unterhaltsam war und verschiedene soziologische Aspekte und historische Veränderungen am Beispiel der Nahrung aufzeigte. Hier gibts eine Kostprobe zum Thema Der Mensch ist, was er nicht isst.

Auf jeden Fall erinnere ich mich an einen Text, den wir gelesen haben rund um die Cervelat-Krise. Ich finde ihn genial – schaut Mal rein: Der Cervelat – oder: kann man Schweizer Volkskultur essen? in Doing Society, S.166 – 181.

Aber nein – es handelt sich um ein Kochbuch. Die 20 besten Cervelat-Rezepte. Ich habe durchaus nichts gegen Cervelat. Im Gegenteil. Das ist noch wahre Lagerfeuerromantik. Aber das Cover des Buchs macht nun wirklich nicht gerade Lust auf Kochen oder Essen.

Am besten ist jedoch diese wahrhaft göttliche Animation!

Ich kann meine Augen vor lauter Faszination kaum abwenden – und weil es mich zum Lachen bringt kommt es jetzt halt trotzdem hierhin. Der Rest ist ja Wurst.

 

Sag mir wo die Blumen sind

blumen
Sag mir wo die Blumen sind.

Die Blumen sind wahrscheinlich schon länger auf der kleinen Wiese vor unserem Haus. Aber ich habe sie noch nie gesehen. Vielleicht werde ich langsam alt, aber irgendwie hat mich der Anblick gefreut.

Margritli, das weckt Kindheitserinnerungen… Habt ihr als Kinder auch immer aus den weissen Blümchen Ketten gemacht? Oder an den einzelnen Blütenblättern abgezählt, ob er oder sie Dich liebt? Wenn das Ergebnis nicht gefällt, kann man natürlich noch einmal mit einer neuen Blume anfangen zu zählen…

Und ein Löwenzahn, der nicht mehr gelb sondern schon weiss und durchscheinend ist. Eine Pusteblume.

Irgendwie verspürte ich den Drang, sie auszupusten. Aber das schien mir ein eher melancholisches und dunkles Omen zu sein. Also lasse ich sie so, wie sie ist. Sie verblüht von selbst wenn es an der Zeit ist.

 

L’amour toujours!

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Bordeaux – Je t’aime!

Zufälligerweise auf dem Trottoir gesehen in Bordeaux anno 2010. Bordeaux – Je t’aime! Für mich ist Bordeaux die schönste Stadt der Welt! (Obwohl da natürlich noch einige zu besuchen wären…)

Falls es Euch interessiert könnt ihr unter To Brie or not to Brie mehr über meine Zeit in Bordeaux erfahren.

 

 

Ein Mödeli Butter

Mödeli! Das ist doch noch ein urchiges Schweizer-Wort das mein Herz höher schlagen lässt!

Also irgendwie fand ich es toll, dass Butter heute überhaupt noch so angeschrieben wird, wo doch heute alles überkorrekt verhochdeutscht und oder cool klingen muss.

butter mödeli klein
Butter Mödeli à 250g.

Und wie gesagt… ich bin halt auch noch ein Migros-Kind!

 

 

Eine glückliche Sonnenblume im Feld 🙂

Beim Spazierengehen entdeckt:

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Eine glückliche Sonnenblume.

 

 

 

Avocado – die beste Pflanze der Welt!

Ich habe keinen grünen Daumen. Bei weitem nicht. Ich lasse sogar Kakteen (die übrigens zu der Familie der Sukkulenten gehören wie ich nun dank Sukki weiss!) verdorren.

Versuche dies zu ändern scheitern immer wieder erfolgreich an mir selber.

Aber nun wurde ich bekehrt und bin ich eine überzeugte Avocado-Züchterin geworden. Jeder Vollidiot kann Avocados züchten. Glaubt mir, ich weiss wovon ich spreche!

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So wird die Avocado mit Zahnstochern und einem Wasserglas zum Leben erweckt.

Erstens schmecken Avodacos gut. Pur zum Auslöffeln. Oder zum Salat. Man kann sie vermanschen und mit Knoblauch, Zwiebeln, Tomaten, Chili und Gewürzen zu Guacamole machen. Oder – noch besser – zu einem veganen Schoggimousse (Mousse au Chocolat) indem man sie widerum vermantscht und mit Zucker und Kakaopulver abschmeckt. Es gibt bestimmt noch viele andere Verwendungsarten in und um die Küche herum.

Ganz abgesehen davon kann man ganz leicht Avocados selber pflanzen. Ich weiss nicht ob «pflanzen» überhaupt das richtige Wort ist denn ich brauche dazu keine Erde.

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Hier sieht man wie die Wurzel nach unten wächst.

Zuerst braucht man einen Avocadokern (mit dem Fruchtfleisch kann man inzwischen eine der oben genannten Leckereien zaubern). Dieser Kern wird gut gewaschen und man steckt vier Zahnstocher hinein. Danach füllt man ein Glas mit Wasser und setzt die Avocado darauf ab so dass der untere Teil des Kerns mit Wasser bedeckt ist. Das Wasser alle 3-4 Tage wechseln und abwarten. Nach etwa 10 Tagen bricht die Avocado unten auf und man kann beobachten, wie die Wurzel langsam tiefer in das Glas hineinwächst.

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Mein ganzer Stolz!:-)

Ich habe meinen ersten Avocadokern einfach im Wasserglas gelassen (und dafür ein grösseres genommen). Mittlerweile habe ich das Gefühl dass sie unkaputtbar ist. Die wächst fröhlich weiter in ihrem Glas und ich muss gar überhaupt nichts machen! Schöne grüne Blättchen gibts auch und jeden Tag sieht es so aus, als ob noch ein Würzelchen oder Blättchen gewachsen ist.

Davon bin ich so begeistert, dass ich immer mehr Avocados züchte. Irgendwie gibt es einem so ein gutes Gefühl. Wie eine schnurrende Katze. Man muss gar nichts tun – die ist zufrieden wie sie ist und wir können ihr beim Zufriedensein zuschauen.

Übrigens zwischen dem ersten (17. April) und dem letzten (18. Juni 2016) Foto liegen nur 2 Monate!

 

Freunde die mir Schokolade schenken!

(obwohl sie eigentlich selber Geburtstag haben…)

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich die besten Freunde auf der ganzen Welt habe?

Nicht nur wegen dieser Schachtel mit (den ebenfalls besten!) Pralinen der Welt, sondern auch wegen Erdnussbutter und Salami.

Und Freundschaft bis der Tod uns (beinahe) scheidet. Und überhaupt. Ich liebe meine Freunde!

cb schokolade schachtel
Die besten Pralinen von den besten Freunden!

 

 

Fussboden-Orakel

Ich bin ja ein Fan von Toiletten und WCs. Dieses hier war eigentlich ein ganz normales – abgesehen von den Wasserflecken (zumindest hoffe ich, dass es sich um Wasserflecken handelt), die meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.

smilys
(neutrale) Zufällige Tropfen und Flecken.
smily ;-)
😉 Und hier ist dann noch das halbvolle Glas.
smily ;-(
🙁 Wie sagte Scar von Lion King so schön? Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters…

 

 

Allesbeschreiber: POSCA Stifte

posca stifte linie
Meine POSCA-Stifte Sammlung.

Soeben habe ich meine alten POSCA-Stifte wiedergefunden. Darüber bin ich ziemlich happy, weil ich die wirklich geliebt habe (beziehungsweise immer noch liebe). Unterdessen hatte ich mir allerdings schon ein zweites Set zugetan, weil ich die anderen in meinem riesigen Chaos nicht mehr gefunden habe und vermutete, sie in Genf oder Belgien gelassen zu haben.

Glücklicherweise habe ich fast keine Farbe doppelt, und wenn, dann meistens in einer anderen Dicke.

Perfekte, satte Farbe – auch auf schwarzem Papier und Karton.

Mit den POSCA-Stiften kann man so ziemlich alles beschreiben:

  • Textilien
  • Holz
  • Glas
  • Kunststoffe
  • Papier / Karton
  • Mineralien
  • Keramik / Porzellan
  • Metall
  • Sonstige (Leder, Eierschalen…)

Ich selber benutze sie vor allem für Papier und Karton. Meine Fotoalben sind alle schwarz und mit diesen Stiften kommen die Farben wirklich toll zur Geltung. Gelb ist wirklich leuchtend gelb, ebenso wie rot, blau oder grün. Es sieht einfach alles super aus.

teller schmetterling
Auch auf Keramik kommen die Farben schön zur Geltung.

Ausserdem habe ich einmal einen Teller mit einem Schmetterling bemalt und war mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden. Damit die Farbe auch wirklich hält habe ich ihn noch im Ofen bei 200°C getrocknet was die Farbe fixiert hat. Allerdings ist es eher ein Wandteller, also wie gut die Farben dann bei regelmässiger Benutzung halten kann ich nicht genau sagen.

 

Fortsetzung folgt…

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Alonely

Alone

I am always alone, but I am not always lonely.

When I say alone I mean I am not in a relationship. Many people love me and I love them, but I am not in love.

After years of being single I got used to it. I just kind of stopped thinking about it naturally.

Of course it’d pop in my mind from time to time, but there was no sting to it. No relationship, no longing for an unrequited love(r), no wishing, no kissing, no missing, nothing at all. Maybe a short: «Yeah, it may be nice having someone», but that was all.

It was almost unreal. When I thought about it, I used to be kind of amazed in the sense of: Hey, I am a young woman in my twenties. Is it normal to have become so uninterested in the subject of love and sex? That I just think it would be nice but have arranged myself already for a life as a single. Not for like a year or two but for like ever?

I have no answer to that question.

 

Lonely

However tonight I hurt in that kind of special way I used to when I still belonged to the in-and-out-of-love-crowd. Like not having a special someone in my life was still raw, all fresh and new. Making me weep inside and my heart bleed. I felt lonely. I missed having a boyfriend.

I saw two of my best friends today. One had her second baby a few months ago, the other one is due in the next few weeks. I listened amazed to them discussing people getting the counting of the weeks all wrong (is it 36 plus 1,2,3 days? or rather the 37th week already?), advice about how to hande the massive gift attacks from relatives and friends and or minimizing the risk of the rupture of the perineum while giving birth. They talked about how the female body probably knows what’s best for itself and the baby – rather than thousands of advice-books. That you could trust your body to naturally know and do what’s right.

While nodding and smiling, it slipped into my head that I had no connection or trust towards my body whatsoever. That’s not even new, it was always like that. Some people are a body and have a deep and meaningful connection with it, I have a body and expect it to function. The fact that it doesn’t function as it used to is not helping.

Plus I started wondering if I’d ever be able and if yes, how I would give birth to a potential child. There seem to be so many ways! Special chair this and that, daybed, standing (sure as hell no workable method for me), bathtub… Is there even a position I could manage it wouldn’t hurt more than was natural or would all my scars burst and I’d never recover?

Those thoughts were still more or less okay.

What really hurt was the thought: «Who would hold my hand and help me get through all this?»

Ah, right. A man would be required to get me pregnant in the first place. And to hold my hand he had to stick with me for at least 9 months!

And funnily enough the thought of having someone to kiss and love and sleep with is so far away from me I can’t even imagine it happening. I mean… HOW? It didn’t happen in all these years. Not even the kiss. How could it happen NOW? After all that lays behind me and all the things that are still to come. I can’t see it happening.

 

Goodbye

We say our goodbyes. What a lovely evening it was (and it really was) and how we will soon meet again.

«Greetings to your husband!»

«To yours and your family, too!»

I say it as well. But nobody says it to me. I have no one that could be greeted at home which makes me feel sad and lonely (instead of just alone). I even feel slightly jealous. Not about the stuff about the possible rupture of the perineum though.

Maybe it’s actually a good sign to feel that special kind of loneliness as I still am a young woman in my (late) twenties. It’s almost as if I was a real person with real feelings again.

 

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