(In)famous last words

Dear Diary…

Recently – almost by hazard, because I didn’t remember having written it in the first place – I found this phrase hiding somewhere in my diary.

It’s easy to oversee. A single phrase sribbled in a hurry onto two pages. Unusual sloppily compared to my usual writing which is rather neat, clear and sober.

Es tuet mer so leid.

It means: I am so sorry.

It’s the last and only thing I scribbled before I left my appartment to jump to my death.

It touches me today in the core of my being. I didn’t remember writing it. Reading it dries my mouth and makes me gulp more than a year afterwards.

 

Messie making the bed

My aunt told me she found my diary on my bed and that my bed was made.  It seems I had made my bed (who else, duh?).

Which is – if you knew me – rather peculiar. I am very chaotic, always have been and still am. Untidy, too. Almost a real messie (pathological hoarder). Runs in the family by the way.

So making my bed is something I never do. The fact that I did it on that special day moves me strangely.

I made my bed. As if I’d return in the evening and go to sleep like every night. (With the difference that this time I’d actually crawl into a tidy, neatly made bed for like the first time ever since I live on my own.)

However, it wasn’t an usual day. I would never return to that bed nor that room or apartment. The very last thing I did was my bed.

Why?

I have no idea.

Did I try to hide my life which was a mess or my despair under the blankets? Did I try to cover up my pain and fear?

And why did I write this message anyway? Nobody ever read it. Just me now. And I am so sorry.

Biber selber machen mit Claudio und Silvan Leibacher

honig biber

Der klassische Honig Biber von Leibacher.

Biber oder Biberfladen sind eine Art Lebkuchengebäck welches ursprünglich aus dem Appenzellerland stammt, aber auch in St. Gallen eine lange Tradition hat.

Die ersten Nachweise für die Herstellung eines Biberfladen-Urtyps finden wir in Zürich und Basel bereits im 14. Jahrhundert, die bekanntere Appenzellerversion ist ab dem 16. Jahrhundert nachgewiesen.

Im ersten Band des Idiotikons (Wörterbuch der Schweizerdeutschen Sprache), welches 1881 erschienen ist, wird das Honiggebäck als «Kuchen aus Honigteig, der im Appenzell vorkommt», aufgeführt. Mittlerweile gehört der Biber sogar zum kulinarischen Erbe der Schweiz.

 

Leibacher Biber Manufaktur

Seit einiger Zeit machen die zwei Jungunternehmer Claudio und Silvan Leibacher in Wermatswil mit ihren handgemachten «Biber»Furore und mischen das traditionelle Handwerk mit innovativen Ideen auf. Mittlerweile sind ihre Biber in der gesamten Deutschschweiz verbreitet und erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. (Man kann sie direkt im Leibacher Online-Shop beziehen oder (unter anderem) auch beim Bachsermärt, Schwarzenbach und Globus.)

biberform

Dieser kleine Walter hat es mir speziell angetan.

Sie setzen dabei auf Handarbeit und ausgesuchte Rohstoffe, wenn möglich in Bioqualität. Der Honig kommt direkt vom Imker aus dem Zürcher Oberland, die Bio-Milch aus dem naheliegenden Uster und das Dinkelmehl aus dem Zürcher Unterland. Die Mandeln für die Füllung werden erst in der Manufaktur geschält und dann gemahlen, da sie so ihren Geschmack optimal entfalten können.

Ein Highlight sind auch die selbst geschnitzten Holzformen der Biber welche Claudio in liebevoller Handarbeit herstellt.

 

Selbst zum Biber Bäcker werden

Im Rahmen der Food Zürich 2016 war es möglich, die Bibermanufaktur zu besuchen und von Claudio und Silvan in die Geheimnisse der Biberbackkunst eingeführt zu werden. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen…

Wir werden von den Brüder Leibacher herzlich begrüsst und mit Getränken und ihren handgemachten Biber bewirtet während sie uns die Geschichte ihres Unternehmens näher bringen.

Interessanterweise (für mich) hat Claudio, der für das Backen verantwortlich ist, früher Geschichte studiert. Die Biberherstellung faszinierte ihn und so absolvierte er mehrere Praktika in Bäckereien sowie bei Holzbildhauern. Schliesslich entschied er sich mit 28 Jahren dafür, noch eine Lehre als Bäcker-Konditor zu absolvieren welche er vor drei Jahren abschloss. Sein Bruder Silvan hatte Wirtschaft studiert und ist nun für das Marketing und den Verkauf verantwortlich während Claudio in der Produktion arbeitet.

Neben dem traditionellen Honig-Biber gibt es auch einen weissen Biber der leicht nach Anis schmeckt (ich mochte ihn, obwohl ich Anis sonst eigentlich nichts abgewinnen kann) und eine vegane Version (die leicht zitronig und sehr lecker war).

biberformen

Jetzt noch ab in den Ofen und fertig sind unsere Biber!

Wir durften dann selber Hand anlegen. Die Demonstration der Profis sah natürlich (wieder einmal) viel leichter aus, als sie dann in die Tat umzusetzen war. Dennoch war ich freudig überrascht, wie schön sich die Holzschnitte auf den Biberteig übetragen liessen.

Gut geschmeckt haben die fertigen Biber auch – es war wirklich ein tolles Erlebnis und ich kann einen Besuch nur empfehlen!

 

Weiter Infos:

www.biber-manufaktur.ch

Claudio & Silvan Leibacher
LEIBACHER BIBER-MANUFAKTUR
Stapferstrasse 1
8615 Wermatswil

info [at] biber-manufaktur.ch

Ligne de vie – #lapourtoi

lapourtoi2016

Ma Main Tendue #lapourtoi.

Je crois qu’on ne voit pas les cicatrices (dorées?) qui soulignent la parole #lapourtoi. Néanmoins elles y sont et y resterons.

Ces cicatrices sont visibles sur la peau, elles témoignent des blessures, des os fracturés et des plaies douloureuses. C’est facile à voir que la personne a vécu des choses, qu’elle a peut-être besoin d’aide et que ça sera sympa de lui tenir la main.

Il existent des cicatrices qu’on ne voit pas sur la peau. Qui se cachent bien sous la peau, derrière un sourire mou, dans l’âme. Personne ne peut les voir et donc personne n’y prête attention. Ca ne veut pas dire pour autant que ça fait moins mal – et représente un danger moins menaçant.

Tous les jours trois Suisses succombent à leur dépression et se suicident. Ne détourne pas les yeux, regarde à travers des sourires faibles et des affirmations qu «on fait aller» et reste à côté de tes ami(e)s même, non surtout, quand ils ne vont pas bien. Sois là pour eux.

Ainsi j’espère que mes cicatrices – celles qu’on voit autant que celles qu’on ne voit pas – ne seront pas seulement un vestige d’une période difficile et sombre mais aussi des lignes de vie et d’espoir pour d’autres.