Non Anniversaire – Nichtgeburtstag – Unbirthday

Non Anniversaire

Aujourd’hui c’est mon Non Anniversaire. (Cet instant même je me pose la question si ça n’avait pas été marrant de l’appeler N’anniversaire… mais bon, je ne suis pas francophone du coup c’est probablement pour ça.)

D’accord, il y a en moyenne 364 jours par an qui sont mon Non Anniversaire.  Mais aujourd’hui c’est le Non Anniversaire avant mon Anniversaire du coup c’est presqu’un Non Anniversaire jubilé donc un Anniversaire. Enocre une fois, n’étant pas Française ça fait du sense dans ma tête.

Alors, demain je vais encore une fois me poser des questions. C’est obligatoire. Pas parce que quelqu’un me l’impose (néanmoins par hasard j’ai un rendez-vous avec mon psychiatre demain…) mais parce que moi-même j’ai ce besoin de faire un bilan. En fait en décembre je le fais trois fois.

En premier lieu parce que le premier décembre est l’anniversaire du jour où j’avais rompu avec mon copain.

En deuxième lieu parce que c’est mon anniversaire le quatorze décembre.

Et une troisième fois le Saint Sylvestre parce que c’est la fin de l’année en cours.

J’ai écris beaucoup plus avant, mais puis j’ai commencé à écrire un autre article que je dois finir une autre fois. Ca m’arrive souvent ce dernier temps. C’est peut-être pour ça que je n’ai rien publié ces dernières semaines. J’ai beaucoup écrit mais rien ne me semblait assez bon pour le mettre ici.

Ce n’est pas le cas que je trouve ce que je viens d’écrire ici trop génial, mais je me dis qu’il faut bien que je publie quelque chose enfin.

Il faut que je m’arrête maintenant. Parce qu’en quelques minutes ça sera déjà mon anniversaire et puis tout l’article sera raté.

Alors Joyeux Non Anniversaire!

 

Nicht Geburtstag

Heute habe ich Nicht Geburtstag. Selbstverständlich gibt es im Jahr durchschnittlich 364 Tage an denen ich Nicht Geburtstag habe. Aber heute ist doch ein spezieller Nicht Geburtstag weil es der Nicht Geburtstags-Tag vor meinem Geburtstag ist.

Morgen werde ich mir wieder einmal viele Fragen stellen. Natürlich. Nicht weil ich das muss, weil es jemand von mir verlangen würde (obwohl ich morgen zufälligerweise wieder einen Termin beim Psychiater habe…), sondern weil ich für mich selbst eine Bilanz ziehen will und muss.

Das mache ich im Dezember sogar drei Mal.

Einmal weil am ersten Dezember der Jahrestag meines Single-Daseins ist. Am ersten Dezember hatte ich damals meine Beziehung mit meinem Exfreund beendet.

Zweitens weil am vierzehnten Dezember mein Geburtstag ist.

Drittens weil das Jahresende mit dem Ende des Monats zusammenfällt.

Ich habe in letzter Zeit viel geschrieben, aber nichts hier veröffentlicht. Es schien mir irgendwie nicht vollständig genug, nicht gut genug, nicht genug. Heute schreibe ich etwas, damit mal wieder etwas Neues dasteht.

Nicht dass ich es jetzt für ungeheuer interessant halte. Aber hey, ab und zu muss man die Statistik füttern. Die Besucherzahlen gehen zurück, es scheint also irgendeine geheime Korrelation zwischen veröffentlichten Beiträgen und den Besuchern zu geben…

So, jetzt muss ich aufhören. In einigen Minuten ist nämlich schon mein Geburtstag und dann müsste ich auch diesen Artikel wieder verwerfen.

In diesem Sinne: Alles Gute zu meinem Nichtgeburtstag!

 

Unbirthday

Today it’s my Unbirthday. Well, actually pretty much any day of the year is my Unbirthday. Even so today is special because it’s the day of my Unbirthday just before my Birthday.

Tomorrow I will have to ask me a lot of questions – and even worse: find some answers. Of course. Not because someone obliges me or asks me to (well, actually I will see my psychiatrist tomorrow, but anyway…) but because I feel I need to do this myself.

In December I even take stock of my life three times.

First because it was a first December I ended the relationship with my ex boyfriend.

Secondly because the fourteenth of December is my Birthday.

And last but not least because end of December is also the End of the Year.

I wrote a lot these last weeks, but I didn’t publish anything. It didn’t seem right, not elaborate enough, not long enough, not good enough. However I thought it’s time to publish something again even though I don’t think it’s a great article.

Then again I really need to hurry and finish it up.

Because it’s only two minutes to go until midnight. And then it will actually be my Birthday. And all that article about Unbirthday will have been written in vain and I have nothing new to post yet again.

So: Happy Unbirthday to me!

 

 

 

Happy Birthday Psychiater!

Gestern war ich bei meinem Psychiater (den ich mag wegen seinem Telefonbeantworter).

Übrigens war gestern ein aussergewöhnlich erfolgreicher und somit auch toller Tag. Ich war arbeiten, über Mittag im Fitnessstudio (muss mich zwar immer überwinden aber danach bin ich jeweils doch sehr stolz auf mich), danach beim Psychiater, darauf war ich mit einem Kollegen aus Reha-Zeiten im Gustav (der schönsten Pâtisserie Zürichs) verabredet und am Abend haben mich meine Freunde deren Tochter mein Patenkind geworden ist zum Essen eingeladen.

Naja, auf jeden Fall war ich beim Psychiater. Ich gehe normalerweise etwa einmal in der Woche. Ich mag ihn. Ich weiss zwar nicht warum, aber irgendwie erinnert er mich ein bisschen an Franz Fischlin (er moderiert die Tagesschau).

Er mag Schokolade. Ich glaube das hilft. Und er lacht über meine blöden Witze. Sonst könnte ich mir glaube ich nicht vorstellen, über längere Zeit jeweils eine Stunde pro Woche mit jemandem zu reden. Zumindest nicht über meine allerpersönlichsten Gefühle, Erlebnisse und Gedanken. Ausser ich würde dafür bezahlt werden. Aber in diesem Fall ist es ja eigentlich eher andersrum.

Ich habe dieses Jahr im April bei ihm angefangen. Also eigentlich wieder angefangen, weil ich Ende 2010 schon einmal von ihm behandelt wurde. Damals fand ich ihn glaube ich auch schon gut, aber ein paar Monate später bin ich umgezogen um an der Ecole Hôtelière de Paslosanne zu studieren.

Auf jeden Fall stellte er gestern am Ende der Stunde belustigt fest: « Ah, ich sehe gerade dass Sie morgen vor sechs Jahren zum ersten Mal bei mir waren!»
Und ich (automatisch): «Oh! Das ist ein Geburtstag! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich natürlich einen Kuchen mitgebracht!»

Ich hatte sogar einen dabei den ich am Wochenende mit meiner Erdnussbutterfreundin und der Schwester meines Ex-Freundes gemacht. Oder besser gesagt zwei. So Muffins oder Cupcakes. Einer sah aus wie eine Biene und einer wie ein ziemlich gruseliger Mann. Aber den hatte ich halt schon für meine Freunde vom Abend reserviert.

Aber das ist eine andere Geschichte… Jetzt muss ich unbendingt ins Bett. Ich fürchte ich nehme langsam manische Züge an, da muss ich auf meine Schlafhygiene achten (sagt mein Psychiater)…