Happy Birthday Psychiater!

Gestern war ich bei meinem Psychiater (den ich mag wegen seinem Telefonbeantworter).

Übrigens war gestern ein aussergewöhnlich erfolgreicher und somit auch toller Tag. Ich war arbeiten, über Mittag im Fitnessstudio (muss mich zwar immer überwinden aber danach bin ich jeweils doch sehr stolz auf mich), danach beim Psychiater, darauf war ich mit einem Kollegen aus Reha-Zeiten im Gustav (der schönsten Pâtisserie Zürichs) verabredet und am Abend haben mich meine Freunde deren Tochter mein Patenkind geworden ist zum Essen eingeladen.

Naja, auf jeden Fall war ich beim Psychiater. Ich gehe normalerweise etwa einmal in der Woche. Ich mag ihn. Ich weiss zwar nicht warum, aber irgendwie erinnert er mich ein bisschen an Franz Fischlin (er moderiert die Tagesschau).

Er mag Schokolade. Ich glaube das hilft. Und er lacht über meine blöden Witze. Sonst könnte ich mir glaube ich nicht vorstellen, über längere Zeit jeweils eine Stunde pro Woche mit jemandem zu reden. Zumindest nicht über meine allerpersönlichsten Gefühle, Erlebnisse und Gedanken. Ausser ich würde dafür bezahlt werden. Aber in diesem Fall ist es ja eigentlich eher andersrum.

Ich habe dieses Jahr im April bei ihm angefangen. Also eigentlich wieder angefangen, weil ich Ende 2010 schon einmal von ihm behandelt wurde. Damals fand ich ihn glaube ich auch schon gut, aber ein paar Monate später bin ich umgezogen um an der Ecole Hôtelière de Paslosanne zu studieren.

Auf jeden Fall stellte er gestern am Ende der Stunde belustigt fest: « Ah, ich sehe gerade dass Sie morgen vor sechs Jahren zum ersten Mal bei mir waren!»
Und ich (automatisch): «Oh! Das ist ein Geburtstag! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich natürlich einen Kuchen mitgebracht!»

Ich hatte sogar einen dabei den ich am Wochenende mit meiner Erdnussbutterfreundin und der Schwester meines Ex-Freundes gemacht. Oder besser gesagt zwei. So Muffins oder Cupcakes. Einer sah aus wie eine Biene und einer wie ein ziemlich gruseliger Mann. Aber den hatte ich halt schon für meine Freunde vom Abend reserviert.

Aber das ist eine andere Geschichte… Jetzt muss ich unbendingt ins Bett. Ich fürchte ich nehme langsam manische Züge an, da muss ich auf meine Schlafhygiene achten (sagt mein Psychiater)…

 

 

 

 

Le Souvenir d’un Souvenir

Questions…

Aujourd’hui – tout d’un coup – j’avais une émotion. Subtilement elle venait de je ne sais où et commencait à ronger dans mes pensées. Je me posais des questions.

Des questions que je ne me pose plus souvent. Quasiment jamais.

Uniquement des fois, quand soudainement je me reveille d’un sommeil profond, avant que la raison ne prenne le dessus, cette émotion le remporte sur moi.

Et je me demande les questions que je ne me permets pas de poser dans la lumière du plein jour.

Ce n’est pas que j’interdirai à ces questions de venir se poser. Normalement je ne me souviens même pas qu’elles existent. C’est juste dans ces rares moments entre le sommeil et l’éveil où elles sont tout d’un coup là et s’imposent avec une force insoupçonnée.

 

Les lieux et les souvenirs

C’est drôle comme des fois des lieux comme des odeurs nous plongent dans un certain temps de notre vie. Aujourd’hui j’ai eu rendez-vous avec trois amis que j’ai rencontré dans la Reha l’année passée. Evidemment ça me fait penser à la raison pourquoi j’y étais.

Demain je pars pour un week-end en Suisse Romandie (ce qui me fait penser évidemment à mon temps passé à l‘Ecole Hôtelière (de Paslosanne…) afin de rendre visite à mon ancienne colocataire et son copain et a trois amis de l’école mentionnée. C’est un peu comme si tout ça avait été écrit dans un autre livre – ou au moins un autre chapitre. Très éloigné d’où je suis maintenant. Néanmoins si on lit entre les lignes on aura probablement pu presentir ce qui adviendra plus tard.

Je n’y avais pas pensé auparavent, même si maintenant je me dis que c’était tout à fait évident que ça arrivera. Les questions qui s’imposent. De la part de mes amis – mais aussi de la part de moi-même.

Des questions comme: Comment vais-tu? Que fais-tu? Est-ce qu’on peut encore faire quelque chose où tu dois toujours marcher comme ça? Pourquoi en fait as-tu essayé de te suicider? Pourquoi?

 

… et des réponses

Je réflechis à ce que je pourrais bien leur dire. Je me pose des questions, je pense dans des termes comme «si», «peut-être», «il aura fallu», «malheureusement» et «mais» et tant d’autres.

Comment peux-je raconter ces événements, comment les faire comprendre? Comment rendre tout ça compréhensive pour eux autant que pour moi? Dresser le chemin ou le tableau. Raconter  l’histoire du début à la fin, mettre les choses dans en relation, si possible logique et saisissable, une chose suit à l’autre, voilà la raison pour laquelle ceci et cela. Je cherche des explications ou des excuses, peut-être les deux.

Avec les questions les émotions montent et avec chaque émotion d’autres questions encore. Des inquiétudes et des remords.

Trop des questions. Pas de réponses.

Assez pour aujourd’hui!

J’éteigne la lumière et espère que je dormirais en paix. Sans me réveiller au milieu de la nuit, les larmes aux yeux et les questions pèsant sur le coeur.

Der Tag an dem mein Arsch verrückt geworden ist

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The Day My Butt Went Psycho – TV Serie.

Wer hat nicht schon Mal von seinem eigenständig agierenden Arsch geträumt? (Ehrlich gesagt kann ich mich nicht zu dieser Gruppe bekennen, wünschte aber heimlich die Idee wäre von mir.)

Eine bessere Übersetzung als: «Der Tag an dem mein Arsch verrückt geworden ist» zu The Day My Butt Went Psycho fällt mir leider nicht ein. Ausserdem gibt es meines Wissens bisher weder vom Buch noch von der TV-Serie meines eine Deutsche Übersetzung.

Auf die Serie bin ich rein zufällig gestossen als ich wieder Mal vor der Glotze hockte und mich durch die zahlreichen Sender zappte. Von denen funktionieren bei uns allerdings geschätzte 90% nicht, obwohl ich dank ganz passabler Sprachkenntnisse auch von den englisch- und französischsprachigen Sendern profitieren kann.

GulliTV ist ein französischer Sender dessen Programm sich vor allem an Kinder richtet und den ich noch nie eingeschaltet hatte (da er sich bei uns auf dem letzten Sendeplatz befand ging ich irgendwie immer davon aus, dass ich ihn nicht empfangen konnte). Der Titel der aktuellen Sendung schaffte es aber unweigerlich meine ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: Sprout a craqué son slip.

Ich übersetze die Beschreibung so gut es geht auf Deutsch:

Willkommen in Métanopolis – einer friedlichen Stadt in der Menschen und Ihre Ärsche Seite an Seite leben. Sie gehen in die gleichen Kinos, Restaurants und streiten sich über dieselben Parkplätze. Hier wohnen Zack, 12 Jahre alt, und sein bester Freund: sein Arsch namens Sprout.

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Andy Griffiths: The Day My Bum Went Psycho.

Aber nicht alles ist perfekt. Der grosse Weisse Arsch und seine Schergen haben nämlich nur ein Ziel im Kopf: Die Welt zu erobern!

Zum Glück beobachtet Zack sie. Mit der Hilfe von Sprout und seiner Freundin Eléanor, versucht er die diabolischen Pläne des grossen Weissen Arsches zu verhindern. Das würde ihm erlauben der grösste Arschversohler aller Zeiten zu werden!*

Einfach.

Nur.

Sprachlos.

 

Was könnte ich noch mehr dazu sagen? Mir fehlen die Worte. Das ist so genial abstrus, originell, bekloppt, verstörend und gleichzeitig unterhaltend – da muss man erstmal drauf kommen!

Viel habe ich noch nicht darüber herausgefunden, aber ich dachte, ich stells schon mal hier rein – einfach weils so viel Spass macht und total verrückt ist.

Wer steckt also daHinter(n)? Die Serie basiert auf dem Band The Day My Bum Went Psycho von Andy Griffiths, ein australischer Autor der 1961 in Australien geboren wurde.

Übrigens könnt ihr einen Auszug aus seinem Buch auf Griffiths Homepage herunterladen. Und auf Youtube findet man natürlich auch diverses Anschauungsmaterial… Hier der Link zum Englischen Intro. Episch, irgendwie krank – und trotzdem einfach fantastisch.

 

 

*Original französisch auf GulliTV:

Bienvenue à Métanopolis, une ville paisible dans laquelle les humains et leurs fesses vivent côte à côte. Ils vont dans les mêmes cinémas, les mêmes restaurants et se disputent pour les mêmes places de parking. C’est là que vivent Zack, 12 ans, et son meilleur ami : sa paire de fesses nommée Sprout.
 
Mais tout n’est pas parfait. En effet, le Grand Fessier Blanc et ses sbires n’ont qu’une idée en tête : prendre le contrôle de la planète !
 
Heureusement, Zack les a à l’œil ! Avec l’aide de Sprout et de son amie Eléanor, il compte bien déjouer les plans diaboliques du Grand Fessier Blanc. Cela lui permettrait de devenir le plus grand botteur de fesses de tous les temps !

 

Englische Beschreibung des Buchs:

‚This is my story.
It really happened.
It’s all true.
Not even the names have been changed.
Like most people I took my bum for granted. I agreed to tell my story in the hope that others could learn from it. If this book can save even just one person from making the same mistake, then I will be happy.
Who knows?
The next bum it saves might be yours.‘
Zack Freeman is ready to tell his story. The story of a boy, his runaway bum and some of the most dangerous bums in the world including kamikaze bums; nuclear bums; and Stenchgantor, the Great Unwiped Bum. With the help of The B-team (a crack bum-fighting unit comprising three of the best bum-fighters in the business: the Kicker, the Smacker and the Kisser), Zack will risk methane madness crossing the Great Windy Desert, death by stink-bog in the Brown Forest, and the perils of the Sea of Bums before finally descending into the heart of an explosive bumcano to confront the most psycho bum of them all–His own!